Schweizer Armee musste Jugendliche retten

​Lawinengefahr

Foto: Pixabay/Jacky Barrit
Foto: Pixabay/Jacky Barrit

BERN: Für Jugendliche in einem Ski-Freizeitlager in der Schweiz ist das Neujahrswochenende statt mit einer Talabfahrt auf Skiern im Hubschrauber zu Ende gegangen. Die Minderjährigen sowie ihr Leitungsteam, zusammen 32 Personen, saßen wegen Lawinengefahr in der Berghütte Cabane du Fenestral auf 2440 Metern fest, wie die Armee am Montag berichtete. Die Lawinensituation habe sich sehr rasch verschlechtert, deshalb sei die geplante Abfahrt zum Ende des Skilagers ins Tal nicht möglich gewesen. Die Leitung habe die Schweizer Armee zur Hilfe gerufen, die die Gruppe am Neujahrswochenende per Hubschrauber wohlbehalten ins Tal brachte.

In der Region galt zu dem Zeitpunkt die vierte von fünf Lawinenwarnstufen. Dabei gilt die Lage als «sehr kritisch». «Spontane und oft auch sehr große Lawinen sind wahrscheinlich», erläutert das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut SLF zur Gefahrenstufe 5. «An vielen Steilhängen können Lawinen leicht ausgelöst werden. Fernauslösungen sind typisch. Wummgeräusche und Risse sind häufig.» Am Montag war die Lage besser: In allen alpinen Schweizer Skigebieten galt höchstens die Warnstufe 2 mit mäßiger Lawinengefahr.

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