Landesweit 36.000 Reisebusse stillgelegt

Eine Aufnahme aus dem Jahr 2017: Abend für Abend staute sich die Bus-Kolonne auf Pattayas Naklua Road, um vorwiegend chinesische Pauschaltouristen zu den großen Show-Arenen zu transportieren. Foto: Jahner
Eine Aufnahme aus dem Jahr 2017: Abend für Abend staute sich die Bus-Kolonne auf Pattayas Naklua Road, um vorwiegend chinesische Pauschaltouristen zu den großen Show-Arenen zu transportieren. Foto: Jahner

BANGKOK: Die Veranstalter von Busreisen benötigen dringend Hilfe, um die Auswirkungen der Coronavirus-Krise abzufedern. Weil eine Flotte von landesweit 36.000 Bussen seit Monaten stillgelegt ist, sind den Unternehmen Einnahmen in Höhe von bereits sieben Milliarden Baht entgangen.

Laut Wasuchet Sophonsathien, Präsident des Thai Transportation Operators Association, hat der derzeitige Mangel an Einkünften dazu geführt, dass die Betreiber eine Kostenbelastung von etwa zwei Millionen Baht für jeden gemieteten Bus tragen müssen. Und es fehlt ihnen Bargeld für Ratenzahlungen. Viele Betreiber wollen aus dem Geschäft aussteigen und ihre Fahrzeuge in Nachbarländern verkaufen. Nur 10 Prozent der landesweit fast 40.000 Busse sind noch für die Industrie im Einsatz, die ebenfalls von den wirtschaftlichen Folgen betroffen ist.

Das Transportsegment umfasst 10.000 Reisebusunternehmen, von denen die Hälfte kleine und mittlere Unternehmen sind mit 100.000 Arbeitsplätzen für Fahrer, Wartungsarbeiten und weiteres Personal. Nur 30.000 Mitarbeiter haben Zugang zu einer Entschädigung aus dem Sozialversicherungsfonds (SSF), der bis Juni 62 Prozent eines Monatsgehalts von 15.000 Baht auszahlte. Der Tourismusrat hat beim Arbeitsministerium einen Antrag auf Verlängerung der SSF-Finanzhilfe bis Ende des Jahres gestellt. Die Ausgaben der staatlichen Behörden für Sitzungen und Seminare sind derzeit eine der wichtigsten Triebkräfte, um den Reiseveranstaltern zu helfen, wieder auf die Straße zu kommen.

Wasuchet sagte weiter, der Verband habe Anträge an die Straßenverkehrsbehörde und das Verkehrsministerium gestellt und um finanzielle Unterstützung in Höhe von 5.000 Baht pro Bus und Monat für drei Monate gebeten.

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Markus Boos 05.07.20 20:22
@Thomas
Wie meistens ist dein Kommentar gut gewürzt. Gas oder Diesel. Die Bremsen sind die wahren Übeltäter. Und mit den diesen Bremsen sind nicht die stechenden Plagegeister an europäischen Gewässern gemeint. Gell?
Dr.Katarzyna Kolbusz 05.07.20 18:47
Der Wohlstandsrourist Parlament vom Tesla statt eines sparsamen Diesel.Die Gleichen Sprücheklopfer wie in der schwäbischen Heimat.Wenn Die Thais etwas brauchen sind es mit Sicherheit nicht solche Tipps.Auf den Qualitätstourismus bin ich sehr gespannt.Inzwischen ist wahrscheinlich das halbe Land verhungert und es wird so gefährlich wie in NRW ,das nachts nicht keiner mehr auf die Straßen traut.
Norbert Kurt Leupi 05.07.20 16:08
Diesel oder Gas / Herr M.Meier
Werter Michael ! Ich meine , Du solltest Deinen Golfplatz näher zur Autobahn verlegen , dann kannst Du die " Düfte " der HeizOelbetriebenen Traktoren , die stinkenden Diesel-Lastwagen oder die gasbetriebenen Autobusse besser unterscheiden ! Vielleicht hast Du dann auch mal Glück , dass ein Batterie-Strom betriebener TESLA an Dir vorbeibraust ! 555
Thomas Thoenes 05.07.20 08:32
Gut so. Hoffen wir mal das
ein Großteil davon nie wieder auf die Straße kommt. Aber auch hier muss man das Gute im Detail sehen. Die Busse die irgendwann dich wieder eingesetzt werden haben sicherlich alle Wartungsarbeiten durch. Ganz besonders die Bremsen. Da sollte ja dann in Zukunft nie wieder ein Unfall mit dem berüchtigten Bremsen-Versagen passieren.
Michael Meier 05.07.20 02:07
GM Markus u.a.m. Ich
hätte mich beim Thema Bus besser rausgehalten . Ich wohne am Ende der Welt und hier hab ich noch nie einen gasbetrieben Bus gesehen. Alle Busse hier , egal ob Chan Tour , Nakhon Chai Air u.a.m. sogar die Fa. die NKL genannt hat die mit Gas nach BKK und Pattaya fahren , fahren von uns aus nach Chiang Mai und Chiang Rai mit Diesel. Im isaan ist´s noch nicht so modern wie bei euch .