Kurz und bündig

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

THAILAND: Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) erwartet im kommenden Jahr 36 Millionen ausländische Urlauber. Sie sollen dem Land Einnahmen in Höhe von 1,89 Milliarden Baht bringen, fast 10 Prozent mehr als in diesem Jahr erwartet. Bis Ende Dezember 2016 sollen 34 Millionen Ausländer im Königreich urlauben, darunter rund 10 Millionen Chinesen.

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BANGKOK: Starkregen hat am Mittwochabend weite Teile der Hauptstadt unter Wasser gesetzt. Hauptverkehrsstraßen wie Lat Phrao, Ramkhamhaeng, Srinakharind und Vibhavadi wurden überschwemmt, die Fahrzeuge stauten sich kilometerweit. Meteorologen sagen für die nächsten Tagen weitere heftige Regenfälle voraus.

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THAILAND: Nach einer Umfrage der Universität der Thailändischen Handelskammer hat die Wirtschaft im Vorjahr 1 bis 15 Prozent der Beträge öffentlicher Ausschreibungen an Staatsdiener und Politiker gezahlt. Gegenüber 2010 bis 2013 hat jedoch die Korruption nachgelassen. Damals waren es 25 bis 35 Prozent.

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PATTAYA: Die Polizei hat ein 16 Jahre altes Mädchen aus Kambodscha festgenommen, das in den letzten Tagen mehrfach ausländische Touristen bestohlen haben soll. Das Mädchen ist am letzten Donnerstag legal nach Thailand eingereist und soll zu einer Diebesbande gehören. Es wurde einem Heim übergeben.

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BANGKOK: Die Regierung hat die Änderung eines Gesetzes verabschiedet, nach der Angeklagten, die zur Verhandlung vor Gericht nicht erscheinen, nach dem Urteilsspruch über ihren Rechtsanwalt weder das Berufungsgericht noch später den Obersten Gerichtshof anrufen können. Das Kabinett will mit dieser Änderung erreichen, dass sich ins Ausland abgesetzte Straffällige nicht jahrelang Gerichte beschäftigen können.

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BANGKOK: Die Polizeieinheit DSI hat in einem Geschäft an der Siripong Road 2.761 Flaschen gefälschte oder geschmuggelte Spirituosen beschlagnahmt. Darunter waren die Marken Johnnie Walker, Chivas Regal, Jack Daniels, Hennessy XO, Ballantines sowie die Weine Penfolds Bin 2 and Penfolds Bin 389. Laut der Polizei sollen die gefälschten Spirituosen minderwertig und gesundheitsschädlich sein. Der 59-jährige Geschäftsmann wurde festgenommen.

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THAILAND: Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Sie kann in den nächsten 20 Jahren 12 Millionen der jetzt 37 Millionen Beschäftigten den Arbeitsplatz kosten. Das besagt eine Studie der Quality Learning Foundation, Dhurakij Pundit University und der Weltbank. Künstliche Intelligenz, Roboter, Nanotechnologie und 3D-Drucker werden bereits in wenigen Jahren die Produktion bestimmen. Der digitale Wandel, „Industrie 4.0“ genannt, wird die Wirtschaft auf ganzer Breite erfassen, er wird Millionen Frauen und Männer in die Arbeitslosigkeit entlassen. Allerdings zeigt die Studie auch, dass in manchen, vor allem neuen Bereichen eine neue, zusätzliche Nachfrage nach Arbeitskräften entstehen wird.

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Jürgen Franke 15.07.16 17:59
Lieber Christian
wenn Du nun schon über 10 Jahre hier wohnst, wirst Du Dich ja an die Visaregeln gewöhnt haben. Aus Deinem Kommentar konnte ich keine "neuen Steine" entdecken. Bitte hier Roß und Reiter nennen und keine nebulösen Andeutungen. Das Thema Kriminalität ist mir auch zu pauschal. Aber die Polizei kann nicht überall sein. Hier muss jeder aufpassen, ob im Straßenverkehr oder in einer Bar. Das Wort Abzocken kann ich auch schon nicht mehr hören. Jeder hat die Möglichkeit nach dem Preis zu fragen und kann sich dann entscheiden. Viel wichtiger wäre der Hinweis, für alle Thailandbesucher, vor Reiseantritt, eine Krankenversicherung abzuschließen. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Regierung sofort die Visaregeln ändern würde, wenn sie sich Vorteile davon versprechen würde.
Jürgen Franke 15.07.16 14:57
Bei allen Aktivitäten
sollte die Bildungspolitik im Vordergrund stehen.
Dracomir Pires 15.07.16 14:57
"Leider aber nicht für Hilfskräfte"
Leider sind es gerade solche Hilfskräfte, welche als Wirtschaftsmigranten zu Abermillionen in andere Länder strömen. Nach Thailand kommen sie ungefragt, nach Westeuropa wurden sie von Merkel gerufen. Und dann gibt es noch Merkels unsägliche Helfershelfer, welche dazu aufrufen, noch mehr von diesen Leuten zu importieren.