„Kriegselefanten“ nicht mehr spitze

Sirisak Yodyardthai will das Fußball-Nationalteam weiter betreuen

Sirisak Yodyardthai hatte die thailändische Fußball-Nationalmannschaft beim Asian Cup betreut.   Foto: The Nation
Sirisak Yodyardthai hatte die thailändische Fußball-Nationalmannschaft beim Asian Cup betreut. Foto: The Nation

THAILAND: Das Minimalziel erreicht, mehr nicht! Thailands Fußball-Nationalmannschaft hat beim Asian Cup in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Gruppenphase überstanden, scheiterte aber im Achtelfinale an China.

Zur Halbzeit führten die „War Elephants” („Kriegselefanten“) durch ein Tor von Supachai Jaided in der 31. Minute. Nach dem Ausgleich in der 67. Minute entschied ein Elfmeter 20 Minuten vor Schluss das Spiel.

Interimscoach Sirisak Yod­yardthai hatte nach dem Rausschmiss des serbischen Nationaltrainers Milovan Rajevac (nach der hohen 1:4-Niederlage gegen Indien) das Team gegen Bahrain (1:0 und Gastgeber VAE (1:1) gut einges­tellt. Auch gegen China hat die Nationalmannschaft nicht enttäuscht, der Gegner war halt besser. Unter Sirisak hatte Thailand erstmals seit 47 Jahren wieder bei den Asienmeisterschaften die K.o.-Runde erreicht. Damals, im Jahr 1972, belegte Thailand den dritten Platz. Für das Erreichen des Achtelfinales erhielt das Team einen Bonus von zehn Millionen Baht.

Sirisak Yodyardthai hat Chancen, zum Nationaltrainer aufzusteigen. Auf einer Pressekonferenz sagten Sirisak und sein Assistent Choketawee Promrut, sie würden gerne mit dem Nationalteam weiter arbeiten. Doch Fußball-Verbands-Präsident Somyot Poompunmuang hat verlauten lassen, er plädiere für einen Coach aus Japan oder Südkorea – sie legten Wert auf Disziplin.

Somyot und die große thailändische Fangemeinde müssen einsehen, dass Thailand in Südostasien nicht mehr die führende Fußballnation ist. Vietnam gewann Ende des Jahres die Südost­asienmeisterschaft, und beim Asian Cup steigerte sich das Team bis ins Viertelfinale. Erst gegen den Favoriten Japan gab es eine Niederlage (0:1).

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