Krankenversicherung mehr thematisieren

Eine Anmerkung zum Artikel Eine Heimat für pflegebedürftige Senioren (FA02/2019):

Es ist sicher der x-te Bericht über Pflegeeinrichtungen in Thailand. Aber noch nie wurde das Problem Krankenkasse angesprochen, gerade jetzt, da die Regierung plant, dass für ein Jahresvisum eine Krankenkasse vorzuweisen sei. Ich denke es liegt auch mal an Ihnen, dieses Problem anzusprechen und aufzuzeigen, was für Kosten da auf die Residenten zukommen könnten. Vieles wird ignoriert oder falsch dargestellt.

Heinz Schertenleib

Die im Magazin veröffentlichten Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. DER FARANG behält sich darüber hinaus Sinn wahrende Kürzungen vor. Es werden nur Leserbriefe mit Namensnennung veröffentlicht!

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder
Siam Fan 03.03.19 19:50
Preisliste
Soweit ich weiß, müssen jetzt die PrivatKHs eine Preisliste vorlegen können. Zum anderen können Ausländer AUCH in die SpezialStaatsKHs in Bkk, HatYai, ChiangMai, .... mit entsprechender Versicherung oder als Selbstzahler gehen. Eventuell Vorauszahlung erforderlich?! Die stehen aus meiner Sicht den MehrsternePKHs fachlich nichts nach, sind aber wesentlich günstiger und es gibt auch Einzelzimmer. Bei Thai/Farang-Ehepaaren, halte ich es für absolut wichtig, daß all das genau abgesprochen ist. Die Ehefrauen sind auch, selbst wenn der Ehemann noch ansprechbar ist, der "Hauptansprechpartner". Wenn sie richtig agiert, wird die Familienkasse geschont. Unter diesen Gesichtspunkten, kann eigentlich TH keine Versicherung verlangen, von Expats, die eine Rente wie gefordert haben! Das Gleiche gilt für die, die Deckungssumme von 400./800.000TB haben. Wenn PKHs solche Patienten (ohne Deckung) reinlassen, ist das einzig das Ding der PKHs und nicht der Allgemeinheit der Expats! Die angedachten Konditionen für das 5/10Jahre sind für mich absolut inakzeptabel und nicht durchdacht. Wer eine Pension/ eine Rente von 65.000TB AUF LEBENSZEIT hat, deckt auch einen normalen Aufenthalt im StaatsKH! Er hat ja jeden Monat wieder die 65.000 und das dann auch 5bzw 10Jahre. Das Gleiche gilt für die Expats, die Verheiratet sind. Mit den angedachten Konditionen und der Rechtsunsicherheit kommen wieder nur die, die TH eigentlich nicht haben will!
Joerg Obermeier 28.02.19 03:16
Natürlich gibt es in- und ausländische Krankenversicherer die Expats in Thailand versichern. Zumindest solange man keine Vorerkrankungen hat die entweder ausgeschlossen werden, oder den Beitrag massiv erhöhen, oder man gar nicht genommen wird. Noch schlechter sind die gestellt die aufgrund Alter gar nicht mehr genommen werden. Aber ganz egal welche Krankenversicherung, billig ist keine. Nur um es ganz deutlich zu sagen, es gibt nur ganz wenige Versicherungen ich wirklich für sinnvoll halte. Die allererste ist eine Krankenversicherung! Nur das Ganze hilft aber nicht weiter, solange wir nicht wissen welche konkreten Voraussetzungen der thailändische Gesetzgeber für eine mögliche Pflichtkrankenversicherung der Expats festlegt. Wenn es den Anforderungen für das 5/10 Jahresvisum folgt, naja dann gute Nacht!
Hermann Hunn 27.02.19 16:32
Schweizer Krankenkassen kündigen den Expats.
Der Grund, warum Schweizer Krankenkassen bei Auswanderung kündigen, ist auf der Ausgabenseite der Versicherungen zu suchen. Bei einem Spitalaufenthalt/Reha/Pflegeheim müssen die Versicherungen nicht die gesamten Kosten tragen, sondern teilen die Kosten mit den Gemeinwesen (Gemeinde/Kanton/Bund). Ereignet sich nun ein „Versicherungsfall" bei einem Expat, fehlt dieser nicht unerhebliche „Zustupf" aus Schweizer Steuergeldern. Ergo die vollen Kosten (inkl. Verifizierung, ausl. Rechtsprechung, Korruption? etc.) müssten durch die Versicherungen erbracht werden. Mit einer der Gründe aus dieser unsäglichen „Querfinanzierung" ist auch, dass ein Versicherter je nach (Steuer)-Kanton unterschiedliche Prämien für die gleiche Leistung bezahlen muss. Für Auswanderer müssten die Versicherungsgeber je nach Land zusätzliche Risikoanalysen einberechnen, deshalb: „Aus den Augen, aus dem Sinn".
Jürgen Franke 26.02.19 16:18
Siam Fan, zu meinen Ausführungen vom 25.02.
zum Unfallopfer habe ich nichts hinzuzuführen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich mich auch an Ihren weitschweifigen Spekulationen, die den Umgang mit Versicherungen betreffen, nicht beteiligen werde.
Siam Fan 26.02.19 10:07
Arm ab, Bein ab?!
@Franke, können Sie sich mal entscheiden? Da jetzt jeder in TH ein Konto hat, könnte man bei der Versicherung einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung zur Pflicht machen. Oder die Versicherungen müßten die Verlängerung frühzeitig anmahnen. Grundsätzlich könnte man bei einer gesetzlichen Versicherungpflicht, die Beiträge auch durch Gerichtsvollzieher kostenpflichtig eintreiben lassen. Etwas Ähnliches wird wohl auch im Zusammenhang mit der Punktedatei und Bußgeldern notwendig. Es geht hier nicht um Besoldungsgruppen. Es geht um den geltwerten Vorteil, der versteuert und angezeigt werden MUSS! JEDER, der keine Versicherung hat, kann bei Notfällen in einem (P) KH, ungedeckte Rechnungen hinterlassen. Auch im Ermessen muß immer (!!)eine Gleichbehandlung gegeben sein. Bleibt immer noch die Frage, warum der Lehrer nicht bei der SSF versichert war. Oder stimmt die Geschichte gar nicht?! Diese Geldsammlungen scheinen ja auch für den Sammler recht lukrativ zu sein, vor allem, wenn man die Möglichkeit hat, das in den Medien zu verbreiten!?