Wasserprojekte gegen Trockenheit

Pa Sak Jolasid-Damm in Lopburi. Foto: pierrick/Adobe Stock
Pa Sak Jolasid-Damm in Lopburi. Foto: pierrick/Adobe Stock

BANGKOK: Das Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften, angeführt von Minister Thamanat Prompow, verstärkt seine Anstrengungen, um rechtzeitig zum Geburtstag Seiner Majestät des Königs am 28. Juli 2024 wichtige Wasserwegprojekte zu realisieren.

Kenika Ounjit, Regierungssprecherin, enthüllte die Details zu 72 Initiativen, die den 72. Geburtstag Seiner Majestät ehren sollen. Darunter befinden sich die Vertiefung von 24 Bewässerungskanälen und 21 Stauseen sowie der Bau von 27 neuen Wasserquellen und Bewässerungssystemen.

Neben diesen wasserbezogenen Vorhaben plant das Ministerium in Kooperation mit den Ministerien für Justiz, Verteidigung, Inneres sowie Natürliche Ressourcen und Umwelt, 10 königliche Projekte im Auftrag des Königs voranzutreiben. Diese sollen insbesondere in der Trockenzeit Wasserknappheit entgegenwirken und das Bewusstsein für Wassersparsamkeit und -management schärfen.

Laut Kenika ist der Startschuss für diese umfangreichen Projekte nächstes Monat geplant, beginnend mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie am Pa Sak Jolasid-Damm in Lopburi, unter dem Vorsitz von Premierminister Srettha Thavisin. Ziel ist es, alle 72 Projekte binnen eines Jahres abzuschließen, die sich auf 28 Provinzen verteilen werden.

Doch nicht alle sind von den Maßnahmen überzeugt. Pornsak Chumthong, Vorsitzender des Wasserrates in Phatthalung, forderte auf einem kürzlich abgehaltenen Seminar, das Einstellen der Ausbaggerungsmaßnahmen. Teilgenommen hatten unter anderem Vertreter des Gemeinderats des Bezirks Rattaphum in Songkhla, lokale Dorfvorsteher, Akademiker und Anwohner, die berichteten, dass die Baggerarbeiten in bestimmten Gebieten zu stagnierendem Wasser geführt haben. Eine Untersuchung zeigte, dass etwa 80 Prozent der ausgebaggerten Kanäle in 21 Provinzen unter stagnierendem Wasser leiden.

Die Kritiker der Regierungspläne betonen die Notwendigkeit der Berücksichtigung öffentlicher Meinungen und der Schaffung von Transparenz. Als Reaktion auf diese Bedenken plant der Rat in den kommenden Monaten öffentliche Anhörungen in der gesamten Provinz, um die Vor- und Nachteile der geplanten Wasserprojekte auszuloten.

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