Kein Verdienst: Brite springt aus dem 13. Stock

Kein Verdienst: Brite springt aus dem 13. Stock

BANGKOK: Ein britischen Expat, der in der Hauptstadt als Englischlehrer arbeitete, hat am Mittwochabend Selbstmord begangen. Offenbar war der 26-Jährige verzweifelt, dass er wegen der Coronaviruskrise kein Geld mehr verdiente und nicht genug zum Lebensunterhalt hatte.

Der Brite sprang aus seinem Apartment im 13. Stock. Ein Kaufmann hatte die Leiche am Donnerstagmorgen entdeckt, als er seinen Müll vor dem Wohngebäude im Bezirk Din Daeng deponierte. Die thailändische Freundin des Verstorbenen sagte der Polizei, sie habe den Briten seit sechs Monaten gekannt und ihn gebeten, ihr bei der Herstellung von Gegenständen zu helfen, die Menschen als Schutz gegen das Virus verwenden könnten. So hätten beide ein kleines Einkommen gehabt. Ihr Freund habe ihr am Mittwoch gegen 20 Uhr gesagt, er würde abreisen. Er habe sich nie über irgendetwas beschwert und sie habe nicht geahnt, dass er Selbstmord begehen würde. Die Polizei hat die britische Botschaft gebeten, Verwandte des Ausländers über dessen Tod zu informieren.

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