Kautschuk für den Straßenbau

Der Premierminister, General Prayut Chan-o-cha, führte den Vorsitz bei der Unterzeichnungszeremonie eines Abkommens über die Verwendung von Gummi im Straßenbau. Foto: The Nation
Der Premierminister, General Prayut Chan-o-cha, führte den Vorsitz bei der Unterzeichnungszeremonie eines Abkommens über die Verwendung von Gummi im Straßenbau. Foto: The Nation

BANGKOK: Zur Unterstützung der Kautschukbauern soll mehr Gummi im Straßenbau verwendet werden.

Premierminister Prayut Chan-o-cha nutzte die Unterzeichnung einer Absichtserklärung, um das Verkehrsministerium und das Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften sowie die Prince of Songkla University, das thailändische Institut für wissenschaftliche und technologische Forschung, den Rubber Plantation Cooperative Fund und das unter königlicher Schirmherrschaft stehende thailändische Ingenieurinstitut zu loben, gemeinsam eine Straßenbelagsmethode auf Gummibasis entwickelt zu haben. Sie erhöhe auch die Sicherheit von Straßen und helfe den Kautschukproduzenten des Landes.

Das Verkehrsministerium soll auch Betonbarrikaden mit Naturkautschuk verkleiden. Die vom Institut für wissenschaftliche und technologische Forschung zertifizierte Methode wurde in Südkorea getestet und hat sich als wirksam bei der Verringerung der Auswirkungen von Verkehrsunfällen erwiesen. Die Arbeiten sollen bis 2022 ausgeführt werden und 12.282 Straßenkilometer umfassen. Verwendet werden mehr als 1.063.000 Gummibäume oder etwa 1 Million Tonnen Gummisaft. Das macht 71 Prozent des Einkommens der Landwirte oder etwas mehr als 30 Milliarden Baht aus.

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Juergen Siegfried 15.06.20 21:53
Respekt...!
Tolle Idee ! So wie es aussieht, wäre das eine echte win - win Situation für Alle.
Beeindruckende Zahlen. Bleibt nur die Hoffnung das noch genug Kautschuk für ,Verhüterli'
übrig bleibt...555
Rüdiger 15.06.20 19:34
Tolle Sache!
Über 12.000 Kilometer bis 2022 ist ein weiter Weg. Aber eine Frage: Wie kommen die genannten Zahlen zustande - 1.063.000 Bäume, 1.000.000 Tonnen Gummisaft? Pro Baum knapp ne' Tonne Saft? Oder kommt was dazu von außerhalb?
Guenni Scharf 15.06.20 13:52
Gut für Autofahrer und Bauern
Eine innovative Idee, die nicht nur den Auto-/Motorrollerfahrern zu gute kommt, sondern vor allem den Kautschukbauern ökonomisch hilft.
Thomas Thoenes 15.06.20 13:22
Eine sehr gute und innovative Idee.
Die sich hoffentlich auch als Exportschlager rausstellt. Daumen hoch von mir. (selten aber wahr)