Kaputte Quallennetze werden repariert

Archivbild: Tourism Authority Of Thailand Prachuap Khiri Khan
Archivbild: Tourism Authority Of Thailand Prachuap Khiri Khan

HUA HIN: Die Provinzverwaltung Prachuap Khiri Khan trägt den Äußerungen von Sicherheitsbedenken Rechnung und lässt die beschädigten Bojen und Quallennetze am Hua Hin Beach reparieren.

Am vergangenen Freitag (17. Juni 2022) besuchten Prachuap Khiri Khans Provinzgouverneur Dr. Sathien Charoenruen und andere zuständige Beamte einen Strandabschnitt vor dem Baan Laksasubha Resort Hua Hin, wo sie die Bojen inspizierten, nachdem Beschwerden eingegangen waren, die Bojen seien beschädigt und stellten eine Gefahr für Schwimmer im Meer dar.

Es wird vermutet, dass die Bojen, an denen Netze befestigt sind, die Quallen von der Küste fernhalten sollen, bei starkem Wind und Monsunwetter beschädigt worden waren.

Die Beamten hörten, dass sich einige der Netze in Schiffsschrauben verfangen hatten, und es gab auch Meldungen über Touristen, die sich verletzt hatten, nachdem sie auf den beschädigten Stahlsockel der Sicherheitsbojen getreten waren.

Über das zurückliegende Wochenende wurden insgesamt neun Bojen am Strand geborgen, die alle beschädigt waren.

Die Stadtverwaltung von Hua Hin arbeitet nun mit der Abteilung für Meeres- und Küstenressourcen (NTC) zusammen, damit weitere beschädigte Bojen ausfindig gemacht werden können. Darüber hinaus werden auch die Quallen- oder sogenannten „Stinger-Netze"“ ersetzt.


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Im Jahr 2017 investierte das Ministerium für Meeres- und Küstenressourcen 4 Millionen Baht für die Installation der Netze zum Schutz der Badegäste vor Quallen. Sie wurden etwa 100 Meter vom Ufer entfernt am Strand vor dem Baan Laksasubha Resort Hua Hin und am Hua Don Beach in Khao Takiab installiert.

An den Stränden von Hua Hin und Cha am gab es schon immer Probleme mit Quallen (Chrysaora quinquecirrha), vor allem nach längerem Starkregen, wenn die Tiere auf Futtersuche in Ufernähe kommen.

Chrysaora quinquecirrha haben auch den Spitznamen „Seenesseln“, da ihre winzigen Tentakel einen extrem giftigen Stachel enthalten, der bei Kontakt mit der menschlichen Haut freigesetzt wird.

Personen, die gestochen werden, sagen, dass sich die vergiftete Stelle wie eine Brandverletzung anfühlt, geschwollen, rot, blasig und rissig wird und in schweren Fällen zu Schock, Atembeschwerden und sogar zum Tod des Opfers führen kann.

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Marcel Edouard Petter 23.06.22 13:50
Chrysaora
Die vom "Der Farang" genannte Art lebt an der US-Küste im atlantischen Ozean.
Die Gattung Chrysaora umfasst ein gutes Dutzend Arten, um welche Art handelt es sich bei Hua Hin?