Kältewelle fordert zwei Tote

Foto: The Nation
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THAILAND: Zwei Männer sind im Isaan den derzeit tiefen Temperaturen zum Opfer gefallen. Für viele Menschen in den nördlichen und nordöstlichen Provinzen ist das kalte Wetter ein Alptraum, weil sie nicht über ausreichend warme Bekleidung und Bettdecken verfügen.

Am Mittwochmorgen wurde die Polizei in der Stadt Nong Khai informiert, dass ein 65-jähriger Mann in seiner Unterkunft gestorben ist. Er soll einem Herzinfarkt erlegen sein, hervorgerufen durch die niedrigen Temperaturen in der Nacht. Die Kältewelle hat weiter einen Mann im Alter von 59 Jahren in Udon Thani getroffen. Die Todesursache war ein perforiertes Magengeschwür, das auf erhöhten Alkoholkonsum wegen des kalten Wetters zurückzuführen ist. Einem Bericht zufolge fand ihn seine 57-jährige Frau bewusstlos in seinem Wagen. Er starb wenig später.

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TheO Swisshai 16.01.21 23:16
@Siam Fan / Grandiose Idee
Auf Ihren hilfreichen Tipp haben alle gewartet.

Dank Ihnen wissen wir nun dass es besser wäre, statt warme Jacken und Decken zu verteilen, jedem der friert eine Banane plus ein angefaulte zu geben,

Ich muss zugeben, auf diese grandiose Idee wäre ich niemals gekommen.



Siam Fan 15.01.21 19:18
Natürlich stehen hier wieder Geldsammlungen an
Für warme Jacken und Decken, die man wie beim Bingo, gleich um die Ecke verkaufen oder in Flüssiges eintauschen kann.
Eine Rolle Dach-Isolierfolie auf Matratzeengröße geschnitten, kostet nur eine Banane und noch eine angefaulte Banane, hat aber einen größeren Wärmegewinn.
Rettungsfolien (siehe erste Hilfe) gingen auch, kosten aber viel mehr.
Die Einkäufer kaufen dort, fast neue Jacken und Decken für etwa 50%, der Rest ist zusätzlicher (!) Gewinn!
Herbert S 14.01.21 16:07
Ein perforiertes Magengeschwür, das auf erhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen ist kommt nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen!
Also, dass ist der größte Blödsinn den ich je gelesen habe! Der Mann war Alkoholiker, und auch dass kommt nicht innerhalb ein paar Wochen!

Thomas Sylten 14.01.21 15:09
Tja - konnte man ja nicht ahnen dass das Klima zunehmend verrückt spielt, gelle..

Aber keine Sorge: Die diesjährige Kälte ist ein vorübergehendes WETTER-Phänomen, das auf die pazifische La-Niña-Strömung (kaltes Äquivalent zum warmen El-Niño) zurückzuführen ist. Danach geht es mit zunehmender Wärme weiter.


Aber auch wer da schon von Palmen an Ostseestränden träumt wird sich irgendwann (vermutlich bald) verwundert die Augen reiben:
Denn wenn durch die Gletscherschmelze der Atlantik ausreichend "versüßt" wurde, bricht der Golfstrom zusammen und bringt uns lokal in Nord- und Mitteleuropa trotz Klimaerwärmung zunächst mal bis auf Weiteres eine neue, sehr ungemütliche Kaltzeit.
Rene Amiguet 14.01.21 15:08
Wie Aberglaube
Die falsche Meinung dass man sich mit Alkohol aufwärmen kann ist international verbreitet. Leider ist das ein Irrglaube der schön manche schwere Alkoholexzesse verursacht hat und wie man liest sogar auch Todesfälle.