Jubelfeier 200 + 500

Blick auf die (noch weiße) Statue von Sir Stamford Raffles am Boat Quay. Foto: Lenz
Blick auf die (noch weiße) Statue von Sir Stamford Raffles am Boat Quay. Foto: Lenz


SINGAPUR: Die Statue des Gründers von Singapur Sir Stamford Raffles am Boat Quay ist „verschwunden“. Allerdings nur scheinbar.

Der Künstler Teng Kai Wei hat die Statue aus weißem Marmor grau angemalt, so dass durch das Grau der Hochhäuser im Hintergrund eine optische Täuschung entsteht. Das künstlerische Täuschungsmanöver ist Teil des Programms der Feiern zum 200. Jahrestag („Bicentennial“) der Ankunft von Raffles in Singapur. Das ganze Jahr lang wird in der ehemaligen britischen Kolonie aber nicht nur Sir Raffles mit Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen gefeiert. „Neben der Sicht auf die 200 Jahre seit 1819 schaut das Bicentennial auch 500 Jahre zurück bis in das 14. Jahrhundert...“, heißt es auf der Webseite bicentennial.sg. „In diesen 700 Jahren wurden wir von einem geographisch bedeutsamen strategischen Standort zu einer Nation und einem Volk mit einzigartigen Charakteristika.“

Das Bicentennial wird offiziell am 26. Januar eröffnet.

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Norbert Kurt Leupi 20.01.19 13:15
Singapura , ein Volk...
mit einzigartigen Charakteristika ! Und im Text der Landeshymne steht " Vorwärts, vorwärts , Singapura " , währenddem politisch eher der " Rückwärtsgang " eingelegt ist , trotz parlamentarischer Demokratie mit einem Einkammer-System und einem " Premier " , der nach 5 Jahren Amtszeit , beliebig oft wieder gewählt werden kann ! Das lässt bei mir Bedenken aufkommen ?