Jordanier kippt sein Baby im Kinderwagen ins Meer

Foto: Pattaya Law Enforcement / Rak Siam
Foto: Pattaya Law Enforcement / Rak Siam

PATTAYA: Die Polizei hat auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi einen Jordanier festgenommen, dem vorgeworfen wird, in Pattaya am Hafen Bali Hai seinen kleinen Sohn in einem Kinderwagen ins Meer geworfen zu haben.

Die Leiche wurde am Montag von einem Schnellbootführer in der Nähe eines Anlegers entdeckt. Er sah etwas im Meer treiben und dachte zunächst, es wäre eine Puppe. Als er dem Kinderwagen näher kam, sah er das Baby. Die Leiche wurde ins Hospital Banglamung gebracht.

Der Jordanier hat die Tat gestanden. Laut „Rak Siam“ hatte seine Frau ihm zugesichert, wenn sie ein Baby bekomme, würde sie sich darum kümmern. Das Paar sei zu einem Urlaub nach Thailand gekommen, und seine Frau habe die ganze Nacht in die Stadt gehen wollen. Sie habe ihn mit ihrem Kind allein gelassen. Er habe unter dem Stress gelitten und beschlossen, das Baby zu töten und Thailand zu verlassen. „Rak Siam“ gibt die Nationalität der Mutter nicht an.

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Oliver Harms 14.03.19 00:45
@Ruabe
also der kindsmörder(was anderes ist er nicht)lieber psychologe,hat natürlch in einer ausergewöhnliche stresssituation gestanden-die mutter wollte mal die nacht über feiern gehen und er durfte nicht mit weil er auf sein baby aufpassen sollte-,als er die beine seines sohnes am kinderwagen festgebunden hatte um das baby mitten in der nacht im golf von thailand aus rache an der mutter zu ertränken. ja,eigentlich ist er unschuldig und die mutter gehört angeklagt.......übrigens,nach dem foto was veröffentlicht wurde,dürfte mörder schon über 60 jahre sein.
Max Ruabe 13.03.19 16:48
Rache und Vergeltung.
Mehr lese ich aus den Leserkommentaren nicht heraus. Leider! So schrecklich die Tat auch war, sie war sicherlich nicht geplant, sicherlich nicht vorsätzlich. Wohl eher eine "Kurzschlusshandlung". Eine angemessene Bestrafung ist notwendig. Hart genug um um ihm Zeit zum nachdenken zu geben, hart genug um andere wirksam vor ähnlichen Taten abzuschrecken. Diesbezüglich sind statistisch gesehen lange Haftstrafen wirkungsvoller als die Todesstrafe. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit der Reue und einer persönlichen Veränderung. Oder glaubt hier jemand dass er die Tat (oder ähnliches) jemals wiederholen würde? Wohl kaum. Somit besteht dann sogar auch die Möglichkeit dass er sich als wertvolles, geläutertes Mitglied der Gesellschaft wieder integrieren kann. Ich möchte hier nicht als Verteidiger eines Mörders auftreten, sondern nur zum Denken anregen bevor man nach dem Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" lauthals nach der Todesstrafe schreit, und vielleicht sogar "den ersten Stein wirft". Das entspricht nicht der Wertgrundlage einer modernen Gesellschaft !! Betroffene bitte kurz mal persönliche Bauchgefühle beiseite lassen und nüchtern und unvoreingeniommen etwas "Gehirnschmalz" investieren. Wer für eine Todesstrafe ist, ist gegen Menschenrechte. Oder hat diese schlichtweg nicht verstanden.
Hardy Kromarek Thanathorn 13.03.19 12:46
Das volle Paket der höchst möglichen Strafe.......
für diesen " Kindsmörder "!!!! Die Todesstrafe!!!
Roman Müller 13.03.19 11:58
Interessant
wäre zu erfahren welche Nationalität die Kindesmutter hat. Aber abgesehen davon wie kann ein Vater seinem eigenen Kinde so etwas antun. Für mich ist dies jenseits jeglicher Vorstellung. Ich hoffe er bekommt die höchstmögliche Strafe und kann sich nicht wie oft in Europa auf einen stressbedingten "Aussetzer" berufen um dann nach wenigen Jahren Psychiatrische-Klinik wieder als geheilt entlassen zu werden.
Juergen Bongard 13.03.19 11:56
Das war kein Ehrenmord
-wenn es sowas überhaupt gibt- sondern feiger Kindermord. Er hätte das Kind nach Hause mitnehmen und die Frau alleine lassen sollen. Das hätte ich verstanden.