Israels Militär: Zwei thailändische Geiseln tot

Die Frau eines in Israel getöteten thailändischen Arbeiters wird von der israelischen Botschafterin in Thailand, Orna Sagiv, während einer Pressekonferenz in der Botschaft in Bangkok getröstet. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Die Frau eines in Israel getöteten thailändischen Arbeiters wird von der israelischen Botschafterin in Thailand, Orna Sagiv, während einer Pressekonferenz in der Botschaft in Bangkok getröstet. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

TEL AVIV: Zwei der nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas am 7. Oktober in Israel entführten thailändischen Geiseln sind tot. Das teilte der israelische Armeesprecher Daniel Hagari am Donnerstag mit.

Die beiden Männer, die als Landarbeiter beschäftigt waren, seien bereits an dem Tag des Überfalls getötet worden, sagte er. Ihre Leichen befänden sich in der Gewalt der islamistischen Hamas im Gazastreifen. Das israelische Außenministerium habe die Familien der Toten informiert. Hagari sagte, am 7. Oktober seien 39 thailändische Staatsbürger ermordet und 31 in den Gazastreifen entführt worden.

Die Hamas und ihre Unterstützer hatten bei einem Angriff am 7. Oktober nicht nur etwa 1200 Menschen ermordet, sondern auch etwa 230 Frauen, Männer und Kinder entführt. 105 von ihnen kamen nach einer Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas nach knapp zwei Monaten frei. Das Schicksal der übrigen Geiseln ist unklar. Etwa 100 von ihnen dürften nach israelischen Schätzungen noch am Leben sein.

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