Islamistischer Gefährder festgenommen

Unbeteiligter erlitt Schock

Archivbild: epa/Thomas Banneyer
Archivbild: epa/Thomas Banneyer

KÖLN (dpa) - Polizisten einer SEK-Einheit haben in Köln einen islamistischen Gefährder festgenommen.

Der per Untersuchungshaftbefehl gesuchte Mann war bereits in die Türkei abgeschoben worden und steht im Verdacht, illegal wieder nach Deutschland eingereist zu sein, wie die Polizei am Freitagabend mitteilte. Bei der Aktion im Kölner Stadtteil Mülheim am Nachmittag hätten die Beamten wegen einer unklaren Situation einen weiteren Mann kurzzeitig festgehalten.

Der - wie sich später herausstellte - unbeteiligte Mann sei mit einem Schraubendreher in der Hand aus einem geparkten Auto ausgestiegen. Da die Beamten nicht ausschließen konnten, dass er in die Festnahme eingreifen wollte, hielten sie ihn kurzzeitig fest. Wie sich dann herausstellte, habe er nur an dem Pkw gearbeitet und es habe keine Verbindung zu dem Gefährder bestanden. Der Mann habe nach seinen Angaben einen Schock erlitten und sei zu einem Arzt gegangen.

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