Trump empfängt Schweizer Präsidenten

​Iran-Konflikt

Foto: epa/Jim Lo Scalzo
Foto: epa/Jim Lo Scalzo

WASHINGTON (dpa) - Inmitten der Spannungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump den Schweizer Bundespräsidenten Ueli Maurer empfangen.

Der Besuch am Donnerstag war kurzfristig bekannt geworden. Das Weiße Haus erklärte im Vorfeld, die beiden wollten unter anderem über die Rolle der Schweiz bei der Erleichterung diplomatischer Beziehungen sprechen. Die Schweiz vertritt die Interessen der USA im Iran, weil sie dort keine Botschaft haben. Auch in Venezuela gibt es eine solche Vereinbarung zwischen den beiden Ländern, nachdem die USA ihr Botschaftspersonal im April aus dem südamerikanischen Land abgezogen hatten.

Trump wurde bei dem Empfang am Weißen Haus von einem Journalisten gefragt, ob es zum Krieg zwischen den USA und dem Iran kommen werde. Er entgegnete: «Ich hoffe nicht».

Die Lage in der Golfregion ist wegen des Konfliktes der USA mit dem Iran extrem angespannt. Die USA haben einen Flugzeugträgerverband und eine Staffel strategischer Bomber in den Nahen Osten entsandt und dies mit möglichen Angriffen auf amerikanische Einrichtungen und ihre Verbündeten begründet. Trump wirft dem Iran vor, weiter nach Atomwaffen zu streben, die Nahost- und Golfregion zu destabilisieren und Terrorismus zu fördern. Der US-Präsident hat zuletzt aber auch mehrfach wiederholt, dass er mit dem Iran verhandeln wolle.

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Norbert Kurt Leupi 17.05.19 15:05
Treffen zwischen " Riese ...
und " Goliath " ! Vielleicht , Herr J.Obermeier , wird neben dem Freihandelsabkommen zwischen der CH und den USA auch noch über die neuen "Kriegsspielzeugflieger " , im Wert von 6 Milliarden CHF , diskutiert ! Nebst europäischen Fliegern wird auch die neue F-35 von Boeing (mit hoffentlich funktionierender Steuerungs-Software ) getestet und bevorzugt ! Als ehemaliger Verteidigungsminister , aber heutiger Finanzminister und für ein Jahr gewählter Bundespräsident , hat Maurer als Militärkopf einen heissen Draht zum Militärkopf und Mauerbauer Trump , der ja bekanntlich nur auf einen roten Knopf drücken muss , um die Welt dem Erdboden gleich zu machen ? " Krieg der Worte " hat er ja schon mit dem kleinen , dicken und pseudokommunistischen Nordkoreaführer geübt " !
Joerg Obermeier 17.05.19 13:28
Da man bei Trump eigentlich nur dann einen Termin bekommt wenn man dort auch groß eingekauft hat, frage ich mich was die Schweizer wohl erworben haben?
Norbert Kurt Leupi 17.05.19 13:26
CH-Bundespräsident / kottanermittelt
Stimmt alles haargenau und präzis auf den Punkt gebracht ! Sie hätten auch noch erwähnen können , dass wir uns in der Schweiz in Friedenszeiten keinen General oder gar mehrere Generäle , die mit " Laub und anderen Gartenabfällen " dekorierte Hüte tragen , " gönnen " ! Der Oberkommandierende der " Swiss - Army " ist ein Oberstkorpskommandant mit 3 Sternen an den Achselschlaufen oder Patten ! " Mehr wird nicht gewünscht " ! Darum haben wir auch die GSoA , eine Gruppe , die für die Abschaffung der Schweizer Armee kämpft !
kottanermittelt 17.05.19 10:25
In der Schweiz gibt es keinen Präsidenten als Oberhaupt der Regierung. Es gibt lediglich einen Bundespräsidenten. Dieser ist dasjenige Mitglied der Schweizer Regierung, des Bundesrats, welches als primus inter pares den Vorsitz bei den Sitzungen führt. Der Bundespräsident wird in der Wintersession Anfang Dezember jedes Jahres von der Vereinigten Bundesversammlung jeweils für ein Jahr aus dem Kreis der Bundesräte gewählt. Anders als der Bundespräsident in den Nachbarländern Österreich oder Deutschland ist der Schweizer Bundespräsident kein Staatsoberhaupt. Die Amtszeit des Bundespräsidenten dauert vom 1. Januar bis 31. Dezember eines Kalenderjahres. Zur Zeit ist Ueli Maurer Bundespräsident. (Grösstenteils aus Wikipedia abgekupfert)