Thailands inländischer Flugverkehr bricht massiv ein

Foto: Jahner
Foto: Jahner

BANGKOK: Thailands dritter Ausbruch von Covid-19 wird laut der Aeronautical Radio of Thailand (Aerothai) den inländischen Flugverkehr in diesem Geschäftsjahr voraussichtlich um 38 Prozent einbrechen lassen.

Laut Tinnagorn Choowong, Aerothais Executive Vice President for Operations, war die Anzahl der Inlandsflüge in der ersten Hälfte des letzten Monats stabil gewesen, sei aber in der zweiten Hälfte dramatisch gesunken. Er erwartet, dass der Flugverkehr Ende dieses Monats seinen Tiefpunkt erreichen wird und die Erholung im nächsten Monat beginnt. Im August soll die Anzahl der Inlandsflüge auf 1.095 pro Tag ansteigen, was dem Niveau vor dem zweiten Virenausbruch im Dezember letzten Jahres entspricht.

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Georg Meyer 10.05.21 19:20
@Hr. Diezi
Sie haben ein grosses Problem mit der Lufthansa? Ole Bayern hatte Ihnen doch mitgeteilt, dass Ihre geliebte Swiss pleite war und Lufthansa Ihre Airline gerettet hat. im Weiteren hat die Lufthansa letzte Woche 15 neue Langstrecken Jets bei Boing und Airbus geordert, die 30 % weniger Sprit verbrauchen . Da ist für Swiss bestimmt etwas dabei.
Alle Airlines weltweit müssen schrumpfen, gesund schrumpfen, weil es der Markt z.Z. nicht hergibt
Derk Mielig 10.05.21 18:10
@Diezi
Kann sein, der Wetterbericht steht auch täglich in der SZ. Aber was hat das mit Ihrer falschen Behauptung, die Lufthansa hätte 9 Milliarden Euro Staatshilfe bekommen und das Geld wäre schon wieder weg?
Heinz Diezi 10.05.21 17:30
@Derk Mielig
In der von Ihnen zitierten Zeitung steht, 2020 Verlust 6.7 Milliarden Euro, 30000 von 140000 Mitarbeiter haben den Konzern verlassen, Catering Geschäft verkauft, German Wings und Sunexpress Deutschland geschlossen, 115 Jets wurden Dauerhaft stillgelegt und natürlich wurde 1 Milliarde zurückgezahlt aber es wird jetzt WSF stille Beteiligung 1 von 4.5 Milliarden angebaggert.
Derk Mielig 10.05.21 13:40
@Diezi - Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit
Lt. einhelliger Meinung verschiedener Medien ist zur Lufthansa der folgende Sachverhalt, der hier letztens auch von @Ole Bayern erläutert wurde, aktuell:

„Von den insgesamt 6,8 Milliarden Euro, die der deutsche Staat in unterschiedlicher Form zur Verfügung gestellt hat, hatte Lufthansa zwischenzeitlich 2,3 Milliarden gezogen, aber mittlerweile eine Milliarde wieder zurückgezahlt.“
Süddeutsche Zeitung 04.05.2021
Heinz Diezi 10.05.21 13:20
@Hans Gerd Englich
Lufthansa, 9 Milliarden Euro Staatshilfe zusätzlich 2 Milliarden Austria und Schweiz letztes Jahr und das Geld ist schon wieder weg, soviel zu Lufthansa, ohne Staatshilfe was wär da wohl.
Ingo Kerp 10.05.21 13:10
Zumindest momentan in der C-Krise gibt es zuviele Airlines mit wesentlich zuvielen Fliegern. So hat man sich Programme und Vergünstigungen ausgedacht, um ein bißchen den Flugverkehr anzukurbeln. Die Inlandsflüge wurden auch genutzt allerdings, jetzt haben die, die geflogen sind, ihre Ziele gesehen und man fliegt nicht in zweites Mal dahin. Verständlich, das jetzt die Flugzahlen einbrechen. Im August sollen es 1.095 Inlandsflüge/Tag sein. Wahrscheinlcih kommt diese Zahl von der Planung. Ob sie eingehalten werden kann, wird sich noh zeigen und auch, ob die Flughäfen mit dieser kümmerlichen Zahl überleben koennen.
Hans-Gerd Englich 10.05.21 12:20
inlands Flugverkehr bricht massiv ein
So, das vermutet er (einen Anstieg im Juni) -
Nun ja seit Covidbeginn hat sich Thailand und das wissen wir die wir hier leben, sehr zu schaetzen , wacker geschlagen.
Die staendig falschen Schaetzungen und Vermutungen im wirtschftlichen und touristischen Bereich ohne stabielen Hintergrund allerdings lassen auf zahlreiche nicht ungefaehrliche Blindfluege schliessen.
Tatsache wird am Ende wohl sein, dass ein grosser Bevoelkerungsteil am Ende am Boden liegt, der Tourismussektor 3 -5 Jahre braucht um wieder einigermassen zu funktionieren und die Ueberschuldung und Verarmung eines Grossteils der Bevoelkerung rapide amsteigt.
Aber- die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und an Herrn Diezi - Nein sicher nicht? Thai Airways ist pleite ob sie ueberlebt fraglich, bei den krausenGestalten welche sich da tummeln.
Heinz Diezi 10.05.21 11:00
@Thomas Thoenes
Schwierige Zeiten aber so schlimm wie bei der Lufthansa wird es nicht sein,
Thomas Thoenes 10.05.21 03:10
1.095? Nicht 1.094 oder 1.096?
Soll diese genaue Zahl Wissen statt Schätzen rüber bringen? Na wie auch immer. Liest sich der Bericht ja wie viele andere vorher. Autoverkäufe, Export, Reis usw. Es geht quasi massiv bergauf. Ich kann mir aber nicht vorstellen das von rund 1.100 (555) Fluggästen pro Tag alle Flughäfen, Fluggesellschaften, Zulieferer, Geschäfte, Restaurants und Arbeiter nur ansatzweise leben können.