In Phang-nga entsteht Wellnesszentrum für Touristen

Architektenentwurf des geplanten Wellness-Resorts.
Architektenentwurf des geplanten Wellness-Resorts.

PHANG-NGA: Der Immobilienentwickler Cissa Group und die V Plast Medical Group planen in Phang-nga ein Wellness-Krankenhaus und ein Resort.

Laut Autthanop Pandkamnerd, dem Vorstandsvorsitzenden von Cissa, hat die globale Wellness-Wirtschaft einen Wert von 4,5 Billionen US-Dollar. Allein für den Medizintourismus belaufe sich der Marktwert auf 639 Milliarden US-Dollar. „Unser Projekt wird aus der Medizintourismusindustrie Kapital schlagen", fügte er an. Investoren können sich mit einer Anfangsinvestition von 1 Million Baht pro Person beteiligen. Cissa wird eine 50-prozentige Beteiligung halten und V Plast 10 Prozent, wobei 40 Prozent an Einzelinvestoren verkauft werden.

Mit einer Gesamtinvestition von 3,5 Milliarden Baht soll das Natai Medical Center & Resort auf 69 Rai am Strand Na Tai entstehen. Das Resort wird voraussichtlich 2 Milliarden Baht und das medizinische Zentrum 1,5 Milliarden Baht kosten. Das Unternehmen will das Narai Resort mit 106 Zimmern renovieren und 30 neue Pool-Villen sowie 12 Strandhäuser errichten.

Dr. Pichansak Bunmas, Präsident der V Plast Medical Group, erläuterte, der Entwicklungsplan des medizinischen Zentrums werde drei Phasen umfassen. Die erste sieht vor, dass die Gruppe Anfang nächsten Jahres einen Antrag für den Betrieb einer Klinik und den Start eines Wellnessprogramms einreicht. Die zweite Phase sieht den Bau eines Krankenhauses mit 30 Betten vor, während die dritte Phase die Entwicklung eines medizinischen Zentrumskomplexes mit einem Krankenhaus mit 100 Betten umfasst. Das Projekt soll in zwei Jahren abgeschlossen sein und 2023 eingeweiht werden.

Das medizinische Zentrum wird auf Medizintouristen ausgerichtet sein. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Person für den Medizintourismus liegen zwischen 80.000 und 120.000 Baht, während Wellnessprogramme bei 12.000 Baht pro Person beginnen.

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Walter Pfau 11.11.20 15:22
Die Umwelt- insbesonders die Luftverschmutzung...
in Thailand, China und Umgebung wird den Investoren bestimmt viele Kunden und "Wellness-Patienten" zuführen. Eine Eindämmung der Umweltsünden ist nicht in Sicht (ausser den Luftfiltern auf den Bus-Dächern ;-)
Das in den Meeren schwimmende Mikro-Plastik wird durch den Fischverzehr auch nicht zur Eindämmung von Krankheiten beitragen. Aus meiner Sicht ein El Dorado für die Cissa und die Medical Group!
Ingo Kerp 11.11.20 14:07
Ein zugelassener Impfstoff gegen Corona ist noch nicht auf dem Markt. Bisher gibt es nur Studien und die Feststellung, das das Virus inzwischen mutiert ist. Somit ist mehr als unklar, wann sich die Tourismusindustrie weltweit wieder erholen wird. Cissa und die Medical Group sind dann ein Anbieter von vielen, der irgendwann mal Gäste (Kunden) haben wird. Fraglich, ob sich bei dieser Unwägbarkeit Investoren finden, die Geld in ein Projekt stecken, von dem keiner sagen kann, wann es sich jemals amortisiert.