Im Ausland gestrandete Farangs wollen zu ihren Familien

Das Verbot internationaler Flüge hindert Michael O'Halloran daran, zu seinen drei Töchtern und seiner Frau nach Chonburi zurückzukehren. O'Halloran ist in Irland gestrandet. Foto: The Nation
Das Verbot internationaler Flüge hindert Michael O'Halloran daran, zu seinen drei Töchtern und seiner Frau nach Chonburi zurückzukehren. O'Halloran ist in Irland gestrandet. Foto: The Nation

BANGKOK: Ausländische Staatsangehörige, die mit Thais verheiratet sind und aufgrund des Flugverbots in Übersee gestrandet sind, bitten die Regierung, sie zurückkehren zu lassen, damit sie bei ihren Familien sein können. Einige haben sich an die „Nation“ gewandt und um Hilfe gebeten.

Der Brite James Jacobs, der in Frankreich gestrandet ist, sagt, er wolle zu seiner Frau Sopa, die in Chiang Mai lebt, zurückkehren. In einem Telefongespräch mit der „Nation“ sagte die 29-Jährige, ihr Mann sei seit April in Frankreich, als Thailand alle ankommenden Flüge aus Angst vor der Einfuhr von Covid-19 stoppte. Sie sagte, sie könne mit ihm nur online in Kontakt bleiben.

Ein anderer Brite, Alan Cheetham, der in Großbritannien gestrandet ist, sagte, er wolle zu seiner Familie in der nordöstlichen Provinz Udon Thani zurückkehren. Cheetham richtete letzte Woche eine Facebook-Seite mit dem Titel „Thai Expats Stranded Overseas due to Covid-19 Travel Restrictions" („Thailändische Expats, die aufgrund von Reisebeschränkungen des Covid-19 in Übersee gestrandet sind“) ein. Fast 150 Personen, die sich in der gleichen misslichen Lage befinden, haben sich bisher angeschlossen. Ausländer haben zudem die Facebook-Gruppe „Farangs Stranded Abroad due to Lockdown in Thailand" ins Leben gerufen, um im Rahmen ihrer Bemühungen um Familienzusammenführung Informationen auszutauschen.

Die Regierung sagt, sie sei besorgt über Menschen, die das Covid-19-Virus nach Thailand bringen, da die Infektionsrate in vielen Ländern immer noch ziemlich hoch sei. Die Behörden lassen jedoch thailändische Staatsbürger, die im Ausland gestrandet sind, in begrenzter Zahl nach Hause zurückkehren, je nach der Kapazität der staatlichen Quarantäneeinrichtungen und Krankenhäuser.

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Heinz Diezi 26.05.20 19:59
Thailand
Ist inzwischen meine Heimat, will nie mehr ins Ausland.Wer weggeht nicht zurück kann,selber Schuld.
Oliver Harms 24.05.20 17:28
Es war doch zu erwarten.
Jedem dürfte im Februar schon nach der Nachrichtenlage klar geworden sein wo mit
zurechnen sein würde.
Ab Anfang März konnte auch der größte Ingnorant begreifen das Thailand zu machen würde
und spätestens als es los ging mit Airlines streichen Flüge und Touristen aus Europa müßen in Quarantäne hätte man die letzten Chancen ergreifen können um zurück nach Thailand zukommen.
können und
Oliver Harms 24.05.20 17:27
HAHAHA Herr Sylten!!
Asylbewerber dürfen weiter einreisen!!
Nicht nur auf eigene Faust,nein
sie werden so wohl in Köln als auch in Hannover
täglich eingeflogen.
Und auf Anfrage durch die AfD Fraktion im Bundestag,
wurde es von Horsti Seehofer bestätigt.
TheO Swisshai 23.05.20 23:46
Siam Fan/ Oder ...es steckt was ganz....
anderes dahinter !? Wieso Sie froh sein müssen, dass Ihre Frau Sie nach dem Einkaufen noch herein lässt, kann ich natürlich nicht genau beurteilen. Bei den Nachbaren könnte es vielleicht an Ihrem Auftreten liegen, oder am Aussehen, falls Sie so rumlaufen wie auf Ihrem Avatar abgebildet. Mit dem Corona Virus hat das eher nichts zu tun.
TheO Swisshai 23.05.20 23:46
Was ist hier verkehrt ? Die Regierung sagt; .....
.. " Die Behörden lassen thailändische Staatsbürger, die im Ausland gestrandet sind, in begrenzter Zahl nach Hause zurückkehren, je nach der Kapazität der staatlichen Quarantäneeinrichtungen und Krankenhäuser." Wo es hier doch praktisch keine Fälle mehr gibt ?!?