Hua Hin als die „Riviera des Osten“

Foto: The Nation
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HUA HIN: Als die „Riviera des Osten“ möchte Supaluck Umpujh, Vize-Vorsitzende der The Mall Group, Hua Hin zu weltweiter Bekanntheit verhelfen.

Für fünf Milliarden Baht hatte die geschäftige Gruppe mit der BlúPort Hua Hin Resort Mall vor wenigen Wochen das größte Einkaufszentrum des Seebads eröffnet. Auf 200.000 Quadratmetern Handelsfläche können hier Einheimische, Urlauber und Residenten shoppen, schlemmen und abwechslungsreiche Unterhaltungsangebote finden, für die man vor wenigen Monaten noch den weiten Weg nach Bangkok antreten musste.

„Wir haben die Entwicklung von vielen Immobilienprojekten in Hua Hin genau beobachtet. Viele Führungskräfte haben hier ein zweites Zuhause, wo sie am Wochenende entspannen können“, begründet die Branchenkennerin die Standortentscheidung in der Zeitung „The Nation“. Sie fügt hinzu, dass Hua Hin zudem eine Stadt mit einem langen Vermächtnis sei und sogar erst kürzlich zum siebtbesten Ziel für Ruheständler gewählt wurde.

In Bangkok betreibt The Mall Group populäre Shopping Malls wie Siam Paragon, Emporium und EmQuartier. Bis zu 20.000 Besucher täglich sollen in der BlúPort Hua Hin Resort Mall wochentags dem Konsumrausch frönen, so das ehrgeizige Ziel der Gruppe.

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Leserkommentare

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Madeleine Camadini 31.10.16 10:49
Bluport Hua Hin
Ich gebe Ingo Kerp vollkommen recht. Viel Vergnügen beim Shoppen.
Jack Norbert Kurt Leupi 30.10.16 21:54
"Riviera des Ostens"
Die Voraussetzungen für Qualitätstouris sind in TH begrenzt ,darum bleibt`s beim Massentourismus! Da nützen alle Anstrengungen wie Werbung etc. nichts ! Solange ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen in keinem Zusammenhang stehen, gibts keinen Qualitätstourismus! (das ist auch z.B.in Mallorca so !)
Mike Dong 30.10.16 21:49
@Hr.Berger
Gute u faire Analyse. Ich sage schon seit vielen Jahren: Wer einmal mit Kindern da war, kommt nie wieder.
Andi 30.10.16 21:49
Hua Hin "Riviera des Ostens"?
Hua Hin kann nie ddie Riviera des Ostens werden. Die Riviera des Ostens kann es nie werden, solange die Abwässer immer noch ungeklärt ins Meer fliessen wie in Pattaya und andernortens auch. Dem Umweltschutz wird, anders als in der Europäischen Union, in Thailand zuwenig Rechnung getragen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Ökosystem kippt und dann gar keiner mehr im Meer baden will. Dazu kommen die schlechten Kritiken des Strandes Hua Hins im Internet: Dreckig, laut... Aufgrunddessen haben wir uns entschlossen, in Europa am Mittelmeer zu investieren und nicht in Thailand. Schade! Weil das Thai-Volk wirklich sympathisch ist!
Martin Berger 30.10.16 14:38
Hua Hin....
meint man hier ernsthaft, dass Qualität durch riesige Shopping Malls geschaffen wird??? Auch Pattaya hat grosse shopping center und bekommt trotzdem die einfachsten Dinge nicht geregelt. Man schaue sich nur mal die Beach Road an, Dreck, ungepflegt, kaputte Geländer an der Plattform aus Holzlatten, gegenüber Mike Shopping Mall. Es ist eine Schande, ganze Felder des Geländers sind kaputt, kleine Kinder können ohne Problem tief auf den Strand stürzen. Alle Farbe is weg auf dem Holz, alles wackelt bedenklich und das ist die Renomiermeile von Pattay. Die Treppenabgänge zum Strand sind durch die starken Regenfälle wieder freigespült, der Dreck, einfach mit Sand bedeckt vorher, klommt wieder zum Vorschein, freiliegende Stromkabel im Sand. Das hat auch nichts mehr mit nur " herummeckern" zu tun, falls wieder so eine reaktion kommt. Es ist einfach nur Unfähugkeit, traurig aber wahr über viele, viele jahre.Sorry, das ist einfach nur noch lächerlich und obendrein gesundheits gefährdent, trotz neuem Stadtrat, der doch alles besser machen will. Zuerst sollte mal die Einstellung verbessert werden, die Verantwortlichen ihre Arbeit machen und generell an alle Touristen gedacht werden. Da helfen keine Protzprojekte