Hotels nehmen Chinesin mit Kind nicht auf

Foto: Khaosodenglish
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HUA HIN: Mehrere Hotels im Ferienort Hua Hin haben eine chinesische Touristin und ihr Kind wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus nicht aufnehmen wollen, berichtet der Aktivist Santat Dechkerd.

Mutter und Kind sollten Anfang Februar nach China zurückkehren, doch ihr Flug wurde abgesagt. So war die Urlauberin gezwungen, ihren Aufenthalt in Hua Hin zu verlängern. Alle aufgesuchten Hotels lehnten Mutter und Kind jedoch ab, da sie Bedenken wegen einer Infektion mit der neuen Lungenkrankheit hatten. Santat sagte, das Paar sei schließlich in eine Eigentumswohnung seines Verwandten gezogen. Dort hätten sie bis zum Rückflug nach China bleiben können. Laut Thanon Phanpipas, Bezirksleiter von Hua Hin, sollen viele Hotelbesitzer in der Tat Buchungsanfragen von chinesischen Touristen ablehnen. Die meisten Hotels würden Chinesen nicht aufnehmen, um andere Gäste nicht zu beunruhigen.

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Norbert Schettler 05.02.20 21:17
Ja echt, Sjaak Schulteis
1. Ich habe geschrieben: Kann man nachvollziehen. Sie und andere nicht, ok, dann: Kann ich nachvollziehen. Auch habe ich nicht geschrieben ob ich den Vorfall für gut oder falsch befinde, also keine Bewrtung abgegeben in Bezug auf "Sauerei". 2. Vor einigen Tagen stand hier im FARANG, die hiesige Regierung wolle von jedem einreisenden Chinesen ein Gesundheitszeugnis. Da wäre ich als Chinesin nicht in mehrere Hotels gegangen sondern in eine Klinik und hätte mir dieses Dokument besorgt. Und dann mit charmantem Lächeln in ein Hotel. Und ein Hotel als sichersten Ort zu benennen wage ich auch zu bezweifeln. Ich denke da nur an Rezeption, Aufzüge und Pool. 3. Das andere Orte wie Soi 88, Nightmarket usw. ein grösseres Risiko darstellen steht auch nicht zur Debatte. Und 4. Die Eigentumswohnung des Bekannten hätte die Dame sofort ansteuern sollen und sich so einiges erspart.
Kurt Wurst 05.02.20 18:05
1,5 Stunden, Herr Kerp
"wenn die Probe in einem geeigneten Labor angekommen ist". Diesen Satz haben Sie vergessen.
Ingo Kerp 05.02.20 14:19
So schnell wird der ehedem umworbene chinesische Urlauber zur persona non grata im Hotel. Warum, wenn jemand länger bleibt, wird nicht das von der Charité Berlin erfundene Überprüfungsmodell angewandt, mit dem innerhalb von 1,5 std. nachweislich festgestellt werden kann ob jemand am C-Virus erkrankt ist oder nicht?
Sjaak Schulteis 05.02.20 13:18
Verbreitung Corona
Echt, Norbert Schettler? Also wenn diese Leute das Virus mit sich tragen würden, wäre gerade den Aufenthalt in dem Hotel der sicherste Ort. Wie nahe sitzt man bei den anderen Gästen? Wenn man abends in Soi 88 oder auf dem Nightmarket geht, oder Mittags in Market Village im Food Court essen geht, wird man viel schneller angesteckt werden als in einem Hotel. Man muss schon direkten Kontakt haben oder ins Gesicht genießt werden. Ich finde es eine Sauerei wenn Chinesen ohne weiteres gewehrt werden, nur weil von einem Land mit 1,6 Miljarden Menschen ein paar Tausend angestekt sind. Noch nicht mal 1% der Chinesen trägt das Virus.
Juergen Bongard 05.02.20 13:16
Genau richtig H. Thoenes,
die Inkubationszeit von 2 Wochen war vorbei und die Chines mit Kind voellig klar gesund. Die Hotels haetten sie aufnehmen muessen. Ich denke, dass die Angst vor einer panischen Reaktion der andere Gaeste, welche ja nicht immer realitaetsbezogen ist, dies zur Folge hatte. Dies sollte und darf aber nicht eine Ablehnung begruenden.