Höhepunkt des Wassernotstands nach Songkran

Foto: epa/Barbara Walton
Foto: epa/Barbara Walton

THAILAND: Reicht es oder reicht es nicht? Auf diese Frage zu Wassernotstand, Dürre und leeren Wasservorräten geben Behörden unterschiedliche Antworten.  

Landwirte beklagen erhebliche Ernteausfälle, die Katastrophenschutzbehörde berichtet über Hunderte Haushalte in zahlreichen Provinzen, denen das Brauchwasser ausgegangen ist. Und Behörden haben die Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen. Laut dem Landwirtschaftsministerium sind 488 Reservoire landesweit zu 32 Prozent gefüllt. Das sollte für die Versorgung der Bevölkerung und der Industrie bis zum Beginn der nächsten Regenzeit ab Mai reichen. Wenn da nicht Songkran wäre, das thailändische Neujahrsfest. In den Städten sind Wasserschlachten angesagt, überschütten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Rohren, Eimern und Wasserpistolen mit Millionen Litern. Kein Wunder, dass die Regierung nach Songkran mit dem Höhepunkt des Wassernotstands rechnet. In sozialen Netzwerken und Foren haben Ausländer eine Lösung parat: Wasserschlachten verbieten, besser noch, Songkran ausfallen lassen. Dann würde das Brauchwasser auch für die Not leidenden Landwirte reichen, könnten brachliegende Äcker bewässert werden.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Matthias Boerner 10.02.16 14:55
Ok ich habe verstanden Herr Schröder...
Ich vergesse dann das Thema .. mich würde nur eines interessieren.. wo soll der verdeckte Wasserreichtum den sein ? Und es geht bei unserem System auch um die Abwasserprobleme..
Klaus-Peter Schröder 09.02.16 19:34
Guten Tag, ist es der Mühe wert, sich mit den Auswirkungen dieser Politisch gewollten Verödung′s Struktur, als unwürdiger Farang zu beschäftigen, ohne den tatsächlich gewollten, und wirtschaftlichen Hintergrund zu begreifen, ein klares nein. Diejenigen die es beklagen, und vehement für die Verbesserung werben, und sich sogar einbringen wollen, haben die gewollte Abhängigkeit für unterprivilegierte im Zusammenhang mit dem einseitig anfallenden Reichtum einzelner in keiner weiße begriffen. Thailand ist an verdecktem Wasserreichtum so gut versorgt das es keine Farang´s braucht um dies festzustellen, im Gegenteil es kann lebensgefährlich werden sich für die Stammgemeinde seiner geliebten aus dem Fenster zu hängen. Wasser bedeutet macht, und die werden die anhänge der Farang Bräute nie erreichen. Geniest euer Leben, da wo es Wasser gibt in Thailand, und alles ist gut.
Roman Knoepfel 09.02.16 18:14
@ Matthias Boerner
Sende mir mal eine PN per FB, ich habe evtl. den richtigen Partner unter meinen Kontakten. Der Thai hat diverse Firmen und 2 Hotels, zuverlässiger Typ, hält sein gegebenes Wort!
Jürgen Franke 09.02.16 17:54
Herr Ern
sieht es richtig: Songkran ohne Wasserschlacht wäre in Thailand nicht vermittelbar. Aber vielleicht mit etwas weniger Wasser, wäre genau so schön. Dass die Bemühungen von Matthias Boerner bisher keinen Erfolg haben, ist eigentlich sehr traurig und sprengt mein Fassungsvermögen, da wir dieses Thema nun schon oft hier erörtert wurde und Lösungen aufgezeigt werden konnten.
michael meier 09.02.16 17:49
h2o
Jedes Jahr das selbe Theater , zum Ende der Trockenzeit das große Jammern und ab Mai geht die Regenzeit los und wie bekommen mehr als genug. Es ist wie es ist seit tausende Jahre und kein Thai würde Farang-Lösungen akzeptieren , nicht mal zuhören !