High-Speed-Bahn gewinnt an Fahrt

Screen: YouTube
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THAILAND: Nachdem die Umsetzung des milliardenschweren Joint-Venture-Projekts um den geplanten Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahn zwischen den beiden Bangkoker Flughäfen Don Mueang und Suvarnabhumi sowie dem U-Tapao Airport in der Ostküstenprovinz Rayong in den letzten Monaten an Schwung einbüßte, hatte sie mit der Unterzeichnung des Vertragsentwurfes durch das Kabinett Ende Mai wieder an Fahrt gewonnen.

Gemäß Nathporn Chatusripitak, ein Sprecher des stellvertretenden Premierministers Somkid Jatusripitak, werde das öffentlich-private Partnerschaftsprojekt zwischen der Thailändischen Staatsbahn (SRT) und dem Bau-Konsortium unter Führung der Charoen Pokphand Group nach 50 Jahren der Regierung übergeben. Gemäß dem Vertragsentwurf muss das Budget Bureau 149,65 Milliarden Baht in das Projekt investieren. Nach der Inbetriebnahme werden von diesem Betrag jährlich, über einen Zeitraum von 10 Jahren, etwa 14,96 Milliarden bereitgestellt. Doch je näher die Umsetzung der High-Speed-Strecke rückt, eines der insgesamt fünf Megaprojekte des entstehenden „Eastern Economic Corridor“ (EEC) der Regierung Prayut Chan-o-chas, desto mehr regt sich auch der Widerstand in der Bevölkerung. Sie fühlt sich bei Planung und Umsetzung außen vor und fordert mehr bürgerschaftlichen Einfluss auf wichtige Entscheidungen. So reichten 45 Bürgerorganisationen bei Premierminister Prayut Chan-o-cha kürzlich eine Petition ein mit der Aufforderung, Einzelheiten der Verträge für die EEC-Projekte bekanntzugeben. Denn viele Einwohner in den drei Ostküstenprovinzen Chachoengsao, Chonburi und Rayong, durch die die High-Speed-Bahn führt und in denen die Sonderwirtschaftszone entsteht, sind besorgt über die Auswirkungen auf die Umwelt und ihre Lebensgrundlage. Sie appellieren an die Regierung, über Maßnahmen zum Umweltschutz nachzudenken, um die möglichen Auswirkungen abzuschwächen.

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Joerg Obermeier 11.06.19 09:22
@ Herr Harms
Sie schreiben hier einen Stuss zusammen ohne Ende. Zu heiß gebadet, oder was? Staatstragend? Aha! Das mag die Militärjunta ja so gesehen haben. Mal abwarten wie das in der Zukunft gesehen wird. Internationale Beteiligung? Aha! Darum fahren beispielsweise die Highspeed-Züge auch schon seit 2017 quer durch den Isan. Oder doch nicht? Und wer lesen kann, ist übrigens klar im Vorteil. Dann hätten Sie nämlich erkennen können, dass es noch nicht einmal einen unterzeichneten Vertrag für dieses Joint-Venture-Projekt gibt. Bisher nämlich lediglich einen Entwurf. Und den Ermächtigungsparagraphen, den Sie als Superparagraphen bezeichnen, können Sie sich nämlich nun auch schenken. Den gibt's nämlich nicht mehr. Aber vielleicht erleben Sie es ja noch, was irgendwann, von irgendwo nach anderswo ganz schnell auf Schienen führt.
Oliver Harms 10.06.19 17:49
farang geschwaetz hoch 3....
1.Siam Fan,privatwirtschaft geht in vorkosten für den bau=joint-venture pojekt. 2.T.Thoenes,wenn sie sich das vidio angesehen hätten und auch dem Farang folgen würden,dann wäre ihnen bekannt,dass der spatenstich bereits im dezember 2017 stattgefunden hatte. 3.J.Obermeier auch für sie gilt mal wieder erst informieren dann nicht blamieren. es handelt sich bekanntlich um ein internationales projekt mit internationalen verträgen(china) und nicht um ein interthailändisches vorhaben.es ist also staatstragend und ein prestigeobjekt der regierung welches mit dem zum teil mit dem"superparagraphen"durchgesetzt wurde.
Siam Fan 10.06.19 15:11
Wer finanziert und stellt jährlich bereit?!
Das Budget-Büro? Also der Staat? Und was wird nach 50Jahren an die Regierung übergeben? Mir schwant Übles! Und DAS nennt such dann Joint-Venture-Projekt. Ist das bei den PKHs auch so? Kein Wunder, wenn dann soviel Schlange stehen und "investieren" wollen!
Thomas Thoenes 10.06.19 15:07
Warum regen sich alle so auf?
Bis hier der erste Spatenstich passiert gehen noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte ins Land. Wenn überhaupt.
Joerg Obermeier 10.06.19 12:58
Nichts wird so heiß gegessen..
... wie es gekocht wird. Und ähnliche Mammutprojekte gab es schon zig in diesem Land die faktisch fast alle wieder im Lauf der Zeit stillschweigend beerdigt wurden. Man könnte sich beispielsweise an das "Eastern Seaboard Development" erinnern. Und am Ende wird aus einer High-Speed-Bahn irgendwann vielleicht gerade mal eine bessere S-Bahn. Könnte ja sein, dass irgendjemand irgendwann mal anfängt nachzurechnen.