Hells Angels- und Yakuza-Verdächtige verhaftet

Archivbild: nitinut380 / Adobe Stock
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BANGKOK: Die thailändische Einwanderungspolizei hat einen australischen Staatsbürger, der als mutmaßliches Mitglied der Hells Angels identifiziert wurde, sowie zwei Japaner, die im Verdacht stehen, der Yakuza-Bande anzugehören, festgenommen. Die Verhaftungen erfolgten im Rahmen einer groß angelegten Operation, um internationale Kriminelle auf thailändischem Boden dingfest zu machen.

Der 31-jährige Australier, bekannt unter dem Alias „Elices“, wurde in einer luxuriösen Wohnanlage in der Soi Thong Lor in Bangkok aufgegriffen. Nach Angaben des stellvertretenden Kommissars der Einwanderungsbehörde, Generalmajor Phanthana Nuchanart, wurde der Gesuchte in Australien wegen 38 Straftaten gesucht. Die Vorwürfe reichen von Drogenschmuggel bis hin zu grenzüberschreitender Kriminalität und sind auch mit dem illegalen Besitz von Schusswaffen verknüpft. Bei seiner Einreise nutzte der Verdächtige einen italienischen Pass mit dem Namen MR Gjini, wurde jedoch bei der Festnahme mit seinem australischen Pass identifiziert.

Die thailändische Polizei geht davon aus, dass der festgenommene Australier eine Schlüsselfigur in den illegalen Machenschaften der Hells Angels ist, insbesondere im Bereich Drogen- und Waffenhandel.

Die Verhaftungen der beiden Japaner erfolgten in einem gemieteten Haus in der Luxussiedlung von Phatthanakan. Die Männer, Masao (36) und Suzuki (24), stehen im Verdacht, Mitglieder der berüchtigten Yakuza zu sein. Masao wurde wegen Diebstahls angeklagt, nachdem er beschuldigt wurde, das Mobiltelefon eines Hausmädchens gestohlen zu haben, das verdächtige Aktivitäten im Haus dokumentierte. Suzuki wird wegen Visumsüberschreitung belangt.

Polizeigeneral Phanthana erklärte, dass die Festnahmen ein weiterer Schlag gegen internationale kriminelle Netzwerke seien, die in illegalen Aktivitäten, darunter Drogenhandel, verwickelt sind. Die thailändischen Behörden gehen davon aus, dass das japanische Duo Teil einer größeren Gruppe ist, die sich regelmäßig umzieht und in gemieteten Häusern zusammenlebt.

Masao wird in Japan wegen 18 Straftaten, darunter Drogenhandel und Körperverletzung, gesucht, während Suzuki wegen drei Fällen von Körperverletzung und Raub Verdächtiger ist, wie General Phanthana mitteilte.

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