Hamilton zu Chelsea-Investment

​«Einer der größten Clubs der Welt»

Der britische Fahrer Lewis Hamilton (Mercedes AMG) kommt vor dem Großen Preis der Emilia Romagna auf der Rennstrecke von Imola an die Strecke. Foto: epa/Davide Gennari
Der britische Fahrer Lewis Hamilton (Mercedes AMG) kommt vor dem Großen Preis der Emilia Romagna auf der Rennstrecke von Imola an die Strecke. Foto: epa/Davide Gennari

LONDON: Lewis Hamilton hat seine Beteiligung an einer möglichen Übernahme des FC Chelsea auch mit seiner früheren Fußball-Leidenschaft erklärt. Als er jung gewesen sei, habe er mit den Jungs um die Ecke Fußball gespielt, erzählte der 37 Jahre alte Formel-1-Rekordweltmeister am Freitag in Imola. Er sei Fußball-Fan seit seiner Kindheit, betonte der Brite, der sich als Investor an einem Konsortium beteiligt, das den englischen Fußballclub übernehmen will.

Hamilton bestätigte dies noch einmal. «Als ich davon gehört habe, dachte ich: Wow, das ist eine der größten Gelegenheiten, Teil von etwas Großem zu sein.» Zahlen nannte er nicht, betonte aber: «Chelsea ist einer der größten Clubs der Welt.»

Der britische Multimillionär Sir Martin Broughton führt das Konsortium an. Dieser war vor Jahren für kurze Zeit Vorstandsvorsitzender des FC Liverpool, er soll privat aber ein Anhänger des FC Chelsea sein.

Hamilton selbst erklärte, er sei als Fünf- oder Sechsjähriger zum Fan des FC Arsenal geworden, sein Onkel sei aber leidenschaftlicher Anhänger des Stadtrivalen FC Chelsea. Zusammen hätten sie viele Spiele der beiden Teams auch im Stadion gesehen.

Broughtons Konsortium, dem auch der ehemalige Leichtathletik-Olympiasieger Sebastian Coe angehört, ist einer von drei verbliebenen Bietern für den FC Chelsea. Der Club soll für geschätzte 2,5 Milliarden Pfund (ca. 3 Milliarden Euro) den Besitzer wechseln.

Der bisherige Inhaber, der russische Milliardär Roman Abramowitsch, hatte den Verein aus London zum Verkauf gestellt, bevor er von der britischen Regierung wegen seiner angeblichen Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin mit harten Sanktionen belegt wurde. Die Sanktionen trafen auch den FC Chelsea.

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