Haft und Stockhiebe wegen Belästigung einer Friseurin

Foto: Freepik
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SINGAPUR: Wegen der Belästigung einer Friseurin während eines Haarschnitts ist ein Mann von einem Gericht in Singapur zu zehn Monaten Gefängnis und drei Stockhieben verurteilt worden. Der 33-Jährige habe sich zuvor in zwei Anklagepunkten schuldig bekannt, berichtete die örtliche Zeitung «Straits Times» am Montag. Der Vorfall ereignete sich demnach Anfang Januar.

Unter anderem soll der Mann die Friseurin gebeten haben, ihre Corona-Schutzmaske abzunehmen, um ihr Gesicht besser sehen zu können. Anschließend begann er dem Gericht zufolge damit, die 32-Jährige unsittlich am Gesäß zu berühren, worauf diese ihn aufgefordert habe, umgehend damit aufzuhören. Nach der Zahlung von sechs Singapur-Dollar (3,70 Euro) für den Haarschnitt fragte er die Frau noch nach ihrer Mobilnummer - vergeblich. Stattdessen ging diese zu ihrem Vorgesetzten, der Anzeige erstattete.

Den Angaben zufolge hatte der Angeklagte noch Glück - ihm hätte eine mehrjährige Haft blühen können. Der südostasiatische Stadtstaat Singapur ist berüchtigt für drakonische Strafen.

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