Grundsteinlegung für fünfte Freundschaftsbrücke

Foto: The Nation
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BUENG KAN: Laos und Thailand haben am Freitag gemeinsam eine symbolische Grundsteinlegung für die fünfte Freundschaftsbrücke vorgenommen. Die Zeremonie fand in der Provinz Bueng Kan im Nordosten Thailands statt und wurde von Premierminister Prayut Chan-o-cha und seinem Amtskollegen Phankham Viphavanh geleitet.

Die 1,35 Kilometer lange Brücke über den Mekong wird Bueng Kan mit der Stadt Pakxan in der laotischen Provinz Bolikhamxay verbinden.

Verkehrsminister Saksayam Chidchob sagte gegenüber der Presse, die Brücke stehe im Einklang mit der auf 20 Jahre angelegten nationalen Strategie der Regierung zur Entwicklung der Infrastruktur und zur Förderung der Reiseverbindungen zwischen den ASEAN-Ländern. Sie werde auch zur lokalen Wirtschaft beitragen, den Tourismus ankurbeln und die Lebensqualität der Menschen verbessern.

„Das thailändische und das laotische Verkehrsministerium unterzeichneten eine Vereinbarung über die Aufstellung von Konstruktionsrichtlinien, nachdem das Kabinett das Projekt 2019 genehmigt hatte“, erläuterte er.

Der Brückenbau wird voraussichtlich rund 3,9 Milliarden Baht kosten, wobei Thailand rund 2,6 Milliarden Baht und Laos 1,3 Milliarden Baht beisteuern werden.

Die zweispurige Brücke, die zu 57 Prozent fertiggestellt ist, soll 2024 für den Verkehr freigegeben werden.

Neben Grenzkontrollstellen an beiden Enden wird die Brücke auch über ein eingebautes Tracking-System verfügen, so dass beide Seiten die Belastbarkeit der Brücke überwachen können.

Das Projekt ist Teil der Greater Mekong Subregion (GMS) und der Ayeyawady - Chao Phraya - Mekong Economic Cooperation Strategy (ACMECS), die den Ausbau der Infrastruktur zwischen Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha zum Ziel hat.

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