Große Rettungsaktion - zwei Lawinenabgänge

Natürliche Lawinen in Österreich. Archivfoto: epa/CHRISTIAN BRUNA
Natürliche Lawinen in Österreich. Archivfoto: epa/CHRISTIAN BRUNA

OBERTAUERN: In Österreich ist ein 51-Jähriger aus Tschechien unter einer Lawine ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte, hatte der Skifahrer im Kärntner Skigebiet Mölltaler Gletscher eine Schneebrettlawine ausgelöst. Er wurde dabei selbst mitgerissen und zur Gänze verschüttet. Zeugen gruben den Mann aus. Ihre Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Auch ein Notarztteam, das mit dem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle geeilt war, konnte nicht mehr helfen. Eine Suchaktion nach etwaigen weiteren Verschütteten verlief negativ.

Im Bundesland Salzburg ging nach den jüngsten starken Schneefällen ebenfalls eine Lawine ab. Nach anfänglichen Informationen waren dabei zwei Menschen verschüttet worden. An der Suchaktion der Bergrettung mit 22 Mann waren auch Hubschrauber und eine Hundestaffel beteiligt. Nach mehreren Stunden wurde die Suche abgebrochen. Die Vermisstenmeldungen hätten sich nicht bestätigt, es gebe auch keine Anzeichen auf Verschüttete, berichtete die Salzburger Bergrettung.

Am Samstag waren in weiten Teilen Österreichs Neuschneemengen von einem halben Meter und mehr gefallen. Die Lawinengefahr war regional als groß eingestuft worden.

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