Grenzüberschreitenden Handel optimieren

Spatenstich zum Bau des Cross-Docking-Centers in Chiang Khong. Foto: National News Bureau of Thailand
Spatenstich zum Bau des Cross-Docking-Centers in Chiang Khong. Foto: National News Bureau of Thailand

THAILAND: Um den grenzüberschreitenden Handel zwischen Thailand und den Nachbarländern zu optimieren, plant das Transportministerium den Bau vier neuer Warenumschlagzentren.

Sogenannte Cross-Docking-Center sind laut Transportminister Arkhom Termpittayapaisith für die Grenzprovinzen Nakhon Phanom, Nongkhai, Mukdahan und Tak geplant. Die Investitionskosten beziffert Arkhom auf je 800 Millionen Baht pro Standort. Per Ausschreibung sollen Partner gefunden werden, die die Logistikzentren betreiben und unterhalten.

Vor wenigen Wochen wurden in Chiang Khong in der Nordprovinz Chiang Rai die Bauarbeiten zum ersten Cross-Docking-Center der Mekong-Region aufgenommen, in dem Waren zumeist aus dem Westen Chinas über Laos nach Thailand eingeführt und zum Weitertransport in die jeweiligen Zielländer abgefertigt werden. Da in dem One-Stop-Logistikzentrum Zoll, Immigration und Quarantäne unter einem Dach vereint werden, wird die Ein- und Ausfuhr von Waren beschleunigt und vereinfacht. Schätzungen des Transportministeriums zufolge, wird das Volumen der Importe und Exporte alleine an dem neuen Standort 21 Milliarden Baht betragen. Mit dem Cross-Do­cking-Center in Chiang Khong sowie den vier weiteren geplanten, verfolgt die Regierung das Ziel, Thailand zum Logistik-Hub der Region zu entwickeln. 

„Cross-Docking“ ist ein Konzept zur effizienten Abwicklung von Umschlagvorgängen. Als Hauptunterscheidungskriterium zu der traditionellen Funktion der Distributionszentren wird dabei der Umschlag von Sendungen unter Umgehung der Lagerhaltung angeführt.

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