Green Line: Fahrpreise beginnen bei 14 Baht

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die Metropolverwaltung Bangkok (BMA) wird ab Mitte September Fahrpreise für die Verlängerungsstrecken der BTS Green Line erheben.

Der Höchsttarif wird auf 59 Baht pro Fahrt begrenzt sein. Die Teilstrecken Mo Chit–Khu Khot und Bearing–Samut Prakan konnten von den Fahrgästen bereits seit fast zwei Jahren kostenlos genutzt werden.

Bangkoks stellvertretender Gouverneur Wisanu Subsompon sagte, dass der Fahrpreis für die Green Line allein auf diesen beiden Abschnitten bei 14 Baht beginnt, während der Höchstpreis innerhalb der gleichen Teilstrecke 44 Baht pro Fahrt beträgt. Das ist derselbe Tarif, der auch für die erste Verlängerung der Green Line gilt, erläuterte er.

Die Green Line umfasst die BTS Silom Line und die BTS Sukhumvit Line. Die erste Verlängerung umfasste die Stationen Wong Wian Yai bis Bang Wa auf der Silom Line und On Nut bis Bearing auf der Sukhumvit Line.

Wie bei der ersten Verlängerung der Green Line müssen die Fahrgäste auch bei der zweiten Verlängerung 14 Baht bezahlen, wenn sie in einen der beiden neuen Abschnitte einsteigen. Der Fahrpreis steigt um 2 Baht pro zurückgelegte Station, informierte er. Der Höchstpreis pro Fahrt für die gesamte Green Line wird weiterhin bei 59 Baht liegen, bestätigte er.

Die (BMA) wird nun mit der Bangkok Mass Transit System Plc (BTSC), dem Betreiber der Green Line, über die Möglichkeit verhandeln, auf die Erhebung einer Umsteigegebühr von 16 Baht für jeden Fahrgast zu verzichten, wenn dieser von der zweiten Verlängerung auf die Hauptlinie der Green Line umsteigt, sagte er.

Wenn die BTSC der Befreiung nicht zustimmt, muss die BMA weiterhin diese Kosten für die Fahrgäste der Green Line tragen. Gegenwärtig gewährt die BMA ihrem Geschäftszweig Krungthep Thanakhom (KT) einen Zuschuss von rund 6,9 Milliarden Baht pro Jahr, um die BTSC für den Zugverbindungsdienst der zweiten Verlängerung der Green Line zu bezahlen.

Die BMA und der Stadtrat von Bangkok haben außerdem eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich Gedanken darüber machen soll, wie sie mit der 30-jährigen Verlängerung der Konzession (2029-2059) verfahren sollen, die der BTSC zuvor auf Anordnung des inzwischen aufgelösten Nationalen Rates für Frieden und Ordnung (NCPO) erteilt worden war.

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