Giuliani: Kim habe um Treffen gebettelt

Anwaltes von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani. Foto: epa/Michael Reynolds
Anwaltes von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani. Foto: epa/Michael Reynolds

TEL AVIV (dpa) - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Aussage des Anwaltes von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani, um ein Treffen mit Trump «gebettelt».

Trump habe ein geplantes Treffen mit Kim Jong Un wegen der nordkoreanischen Drohungen mit einem Atomkrieg und Beleidigungen gegenüber US-Politikern abgesagt, sagte Giuliani am Mittwoch bei einer Konferenz der israelischen Zeitung «Globes» in Tel Aviv.

«Wir haben gesagt: Wir werden keinen Gipfel unter diesen Bedingungen haben», sagte Giuliani. «Kim Jong Un ging zurück auf seine Hände und Knie und bettelte darum - was exakt die Position ist, in die man ihn bringen will.» Der Machthaber Nordkoreas habe darum gebeten, das Treffen stattfinden zu lassen.

Giuliani war früher Bürgermeister von New York und gilt als enger Vertrauter des Präsidenten. Trump und Kim Jong Un wollen sich am 12. Juni in Singapur treffen. Die USA hoffen, Nordkorea dazu bewegen zu können, sein Atomprogramm komplett abzubauen. Nordkorea will aus der internationalen Isolation heraus, um über Außenhandel und Investitionen das Land entwickeln zu können.

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Leserkommentare

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Ingo Kerp 07.06.18 14:10
Was ist denn der Giuliani für ein Dummschwätzer? Er hat Kim noch nie zu Geesicht bekommen und will wissen, das der auf den Knien um das Treffen gebettelt hat. Der Wichtigtuer und Märchenonkel Giuliani soll mal den 12.06. abwarten und dann kann er sich wieder melden, aber bitte ohne Fake News.