Genfer Autosalon fällt auch 2021 aus

Arbeiter bauen einen Stand ab, nachdem der 90. Internationale Automobil-Salon Genf (GIMS) am 28. Februar 2020 im Palexpo in Genf, Schweiz, von den Schweizer Behörden abgesagt wurde. Foto: epa/Salvatore Di Nolfi
Arbeiter bauen einen Stand ab, nachdem der 90. Internationale Automobil-Salon Genf (GIMS) am 28. Februar 2020 im Palexpo in Genf, Schweiz, von den Schweizer Behörden abgesagt wurde. Foto: epa/Salvatore Di Nolfi

GENF: Der Genfer Autosalon fällt auch 2021 dem Coronavirus zum Opfer. Das hätten das Komitee und der Stiftungsrat der Automesse beschlossen, hieß es in einer Mitteilung vom Montagabend in Genf.

Eine Umfrage habe ergeben, dass eine Mehrheit der Aussteller «wahrscheinlich» an einer Neuauflage der Messe 2021 nicht teilnehmen werde und einen Autosalon 2022 bevorzuge. «Der Automobilsektor befindet sich in einer schwierigen Phase und die Aussteller brauchen Zeit, um sich von den Folgen der Pandemie zu erholen», hieß es weiter. «Darüber hinaus ist nicht sicher, ob die gesundheitliche Situation die Organisation einer Veranstaltung mit mehr als 600.000 Besuchern und 10.000 Journalisten im kommenden Frühjahr erlaubt.»

Der Genfer Autosalon gilt als größte öffentliche Veranstaltung in der Schweiz und war bereits in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Im Jahr 2021 hätte der Autosalon vom 4. bis 14. März stattfinden sollen. Begründet wird die neuerliche Absage auch mit den finanziellen Folgen der diesjährigen Absage, die «schätzungsweise 11 Millionen Schweizer Franken» an Verlusten verursacht habe.

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