Französischer Hotelier festgenommen

Foto: The Nation/Ch 7
Foto: The Nation/Ch 7

KOH SAMUI: Die Polizei hat einen französischen Geschäftsmann verhaftet, der auf der Ferieninsel ein Hotel ohne Lizenz geführt haben soll.

Laut dem Chef der Immigration in Surat Thani, Oberst Supalerk Phankosol, wurde der Hotelier am Montag um 20 Uhr in einem Hotel am Strand Lamai festgenommen. Er wurde zur Vernehmung auf die Polizeiwache von Samui gebracht und anschließend in Untersuchungshaft genommen. Die Verhaftung erfolgte, nachdem Polizei, Soldaten und Bezirksbeamte am 14. Mai Luxusvillen auf einem Berg in der Gemeinde Mae Nam kontrolliert hatten. Die Razzia folgte nach Beschwerden von Betreibern legaler Hotels, ausländische Geschäftsleute würden illegal Unterkünfte auf der Insel anbieten.

Die Ermittlungen ergaben, dass eine Firma, die mit dem Franzosen in Verbindung steht, fünf Villen auf dem Berg illegal zu 22 Hotelzimmer umgebaut hatte. Supalerk sagte weiter, die Polizei habe den Geschäftsmann wegen illegaler Führung eines Hotels vorgeladen, er habe sich jedoch geweigert, auf der Polizeiwache zu erscheinen. Die Polizei erfuhr später, dass der Franzose am Dienstag zum Airport Suvarnabhumi fliegen wollte, um das Land zu verlassen. Deshalb hatte das Gericht auf Samui einen Haftbefehl gegen den Ausländer erlassen.

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Claus Doblhofer 06.06.19 00:10
würde ich in der heutigen zeit mein geld 1ooooo euro auf die bank bringen wenn ich sofort 51000 an spesen bezahlen müsste.sicher nicht.warum machen es dann einige mit thaigeschäfte wenn die wirtschaftslage momentan sehr schlecht ist,sehr schlechte auslastung der hotels seit langer zeit.die insulaner müssten ein bisschen umdenken,bezüglich preisgestaltung,gespielte freundlichkeit und umweltschutz-sauberkeit.
Thomas Thoenes 29.05.19 23:51
@Ingo Kerp
sehr richtig. Aber dann darf nicht auf der anderen Seite nach ausländischen Investoren rufen ohne diesen die benötigte Sicherheit für ihre Investition zu geben. Das geht ja augenscheinlich schon mit den Touristen und Residenten so langsam den Bach runter. Echte Touristen werden von Jahr zu Jahr weniger und die neuen Anforderungen mit 65.000 TB locken nicht wirklich Rentner mit dieser hohen Rente an. Die leben auf Gran Canaria oder "arm" auf Sylt. Also verliert man an der Rentnerfront ne Menge Rentner die bislang jeden Monat 45.000 TB hier gelassen haben. Das einzige was mit den Gesetzen bezüglich Firmeneröffnung usw. einher geht sind Investoren die den illegalen Weg nutzen um diese Gesetze zu umgehen oder sie erst gar nicht zu beachten. Dann aber auch keine Steuern zahlen und somit auch wirtschaftlich eher ein Desaster sind. Was würde z.B. mit dem Land passieren das ein Ausländer kauft? Kommt der mit 4 großen Hubschraubern und nimmt das per Seil mit? Nein in 3-4 Generationen ist der "Ausländer" raus geboren und das Land ist wieder in Thai Hand. Lediglich mit ausländischen Vorfahren. Kambodscha hat das sehr gut erkannt und drauf reagiert. Land kaufen geht nur wenn man beides macht, Firma gründen, also investieren und Land kaufen. 51% auf Firma und 49% auf privat. Beides muss im gesunden Verhältnis stehen und schon passt alles.
Joerg Obermeier 29.05.19 16:09
@ Herr Sigrist, das kann man so sehen. Gäbe es das Gesetz aber nicht, dann wäre Thailand vermutlich längst komplett in ausländischer Hand. Die Thailänder tun sich ja trotz dem Gesetz schon schwer ausländische Mafia-Investitionen zu unterbinden. Das ist so ähnlich wie mit dem Grunderwerb. Geht ja legal auch nicht für Ausländer. Auf der anderen Seite kenne ich es schon auch, dass man als 49 % Eigentümer auf die thailändische Art gerne mal "enteignet" wird. Schon Großkonzerne wie Shell oder Zurich Versicherung haben ihre Erfahrungen in diesem Land machen dürfen. Das war sogar noch zu Thaksin's Zeiten....
Roman Müller 29.05.19 16:04
Nicht besonders clever
sich so "abseilen" zu wollen. Mit einem Boot nach Malaysia wären die Chancen sich zu verkrümeln sicherlich um ein vielfaches besser gewesen. Ärger ist angesagt.
Ingo Kerp 29.05.19 11:46
Es gibt Gesetze in TH, die einzuhalen sind. Das gilt für jedes Land dieser Erde. Wem die Gesetze, egal wo, nicht gefallen, muß er halt wegbleiben und sich etwas anderes suchen.