Französischer Hotelier festgenommen

Foto: The Nation/Ch 7
Foto: The Nation/Ch 7

KOH SAMUI: Die Polizei hat einen französischen Geschäftsmann verhaftet, der auf der Ferieninsel ein Hotel ohne Lizenz geführt haben soll.

Laut dem Chef der Immigration in Surat Thani, Oberst Supalerk Phankosol, wurde der Hotelier am Montag um 20 Uhr in einem Hotel am Strand Lamai festgenommen. Er wurde zur Vernehmung auf die Polizeiwache von Samui gebracht und anschließend in Untersuchungshaft genommen. Die Verhaftung erfolgte, nachdem Polizei, Soldaten und Bezirksbeamte am 14. Mai Luxusvillen auf einem Berg in der Gemeinde Mae Nam kontrolliert hatten. Die Razzia folgte nach Beschwerden von Betreibern legaler Hotels, ausländische Geschäftsleute würden illegal Unterkünfte auf der Insel anbieten.

Die Ermittlungen ergaben, dass eine Firma, die mit dem Franzosen in Verbindung steht, fünf Villen auf dem Berg illegal zu 22 Hotelzimmer umgebaut hatte. Supalerk sagte weiter, die Polizei habe den Geschäftsmann wegen illegaler Führung eines Hotels vorgeladen, er habe sich jedoch geweigert, auf der Polizeiwache zu erscheinen. Die Polizei erfuhr später, dass der Franzose am Dienstag zum Airport Suvarnabhumi fliegen wollte, um das Land zu verlassen. Deshalb hatte das Gericht auf Samui einen Haftbefehl gegen den Ausländer erlassen.

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Thomas Thoenes 29.05.19 23:51
@Ingo Kerp
sehr richtig. Aber dann darf nicht auf der anderen Seite nach ausländischen Investoren rufen ohne diesen die benötigte Sicherheit für ihre Investition zu geben. Das geht ja augenscheinlich schon mit den Touristen und Residenten so langsam den Bach runter. Echte Touristen werden von Jahr zu Jahr weniger und die neuen Anforderungen mit 65.000 TB locken nicht wirklich Rentner mit dieser hohen Rente an. Die leben auf Gran Canaria oder "arm" auf Sylt. Also verliert man an der Rentnerfront ne Menge Rentner die bislang jeden Monat 45.000 TB hier gelassen haben. Das einzige was mit den Gesetzen bezüglich Firmeneröffnung usw. einher geht sind Investoren die den illegalen Weg nutzen um diese Gesetze zu umgehen oder sie erst gar nicht zu beachten. Dann aber auch keine Steuern zahlen und somit auch wirtschaftlich eher ein Desaster sind. Was würde z.B. mit dem Land passieren das ein Ausländer kauft? Kommt der mit 4 großen Hubschraubern und nimmt das per Seil mit? Nein in 3-4 Generationen ist der "Ausländer" raus geboren und das Land ist wieder in Thai Hand. Lediglich mit ausländischen Vorfahren. Kambodscha hat das sehr gut erkannt und drauf reagiert. Land kaufen geht nur wenn man beides macht, Firma gründen, also investieren und Land kaufen. 51% auf Firma und 49% auf privat. Beides muss im gesunden Verhältnis stehen und schon passt alles.
Roman Müller 29.05.19 16:04
Nicht besonders clever
sich so "abseilen" zu wollen. Mit einem Boot nach Malaysia wären die Chancen sich zu verkrümeln sicherlich um ein vielfaches besser gewesen. Ärger ist angesagt.
Ingo Kerp 29.05.19 11:46
Es gibt Gesetze in TH, die einzuhalen sind. Das gilt für jedes Land dieser Erde. Wem die Gesetze, egal wo, nicht gefallen, muß er halt wegbleiben und sich etwas anderes suchen.
Beat Sigrist 28.05.19 16:46
Natürlich sollten alle Vorschriften
eingehalten werden, um ein Hotel zu betreiben. Aber vielleicht sollten sich gewisse Beamten mal überlegen, ob Sie von Ihrem privaten Vermögen 1 oder 2 Millionen Euro/Franken/Dollar in einem anderen Land investieren würden in eine Hotelanlage, wenn diese aber selbst nur 49% der Firmenaktien besitzen dürfen! Dieses uralte Gesetz verhindert, dass viele Ausländer hier in Thailand legal Geld investieren möchten aber durch dieses komische Gesetz daran gehindert werden.Sollte ein Ausländer legal über 30 Millionen Baht hier investieren und Arbeitsplätze erschaffen, sollte dieser Investor automatisch eine Arbeitsbewilligung und ein unbegrenztes Aufenthaltsvisum bekommen. Ebenso sollte es eine legale Möglichkeit geben, dass auch solche Investoren die 100% Aktien auf Ihren Namen besitzen können.Welcher Ausländer investiert schon Geld in eine Firma, wenn er aber sofort 51% davon abschreiben muss wegen der 49% Klausel.Ich persönlich kenne Investoren, welche nachher aus der Firma geekelt wurden und die Firma ging dann in 100% Besitz von Landsleuten hier.