Französischer „Guru“ überzieht Visum

Archivbild: Jahner
Archivbild: Jahner

KOH PHANGAN: Auf der Full Moon Party-Insel Koh Phangan wurde am vergangenen Sonntag (23. Juni 2024) ein französischer Staatsbürger festgenommen, der sich selbst als religiöser Führer ausgab. Der 39-Jährige mit muslimischen Wurzeln geriet ins Visier der Behörden, nachdem Beschwerden über sein ungewöhnliches Verhalten nahe einer lokalen Moschee eingegangen waren.

Der Vorfall ereignete sich im Tambon Ban Tai, wo der Mann laut Zeugen vor der Moschee Menschen dazu aufrief, sich den dortigen religiösen Aktivitäten anzuschließen. Die herbeigerufene Touristenpolizei konfrontierte den Franzosen. Bei der Überprüfung seiner Dokumente stellten die Beamten fest, dass er mit einem 30-Tage-Touristenvisum nach Thailand eingereist war, welches jedoch bereits seit mehr als drei Monaten abgelaufen war. Daraufhin wurde er wegen der Überschreitung der Gültigkeitsdauer seines Visums festgenommen.

Der französische Staatsangehörige wurde zur Polizeistation auf Koh Phangan gebracht, wo weitere Untersuchungen stattfinden sollen. Anschließend wird er sich vor Gericht verantworten müssen.

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Ingo Kerp 25.06.24 14:49
Perfekt. Hat Overstay und macht lautstark auf sich aufmerksam. Ist er dumm oder hat er einen Hintergdanken dabei? Vielleicht kein Geld mehr, um für sich selbst zu sorgen und hofft jetzt auf behoerdliche Hilfe.
Oliver Manz 25.06.24 14:20
Der Guru dachte wohl er stehe über dem Gesetz!