Fotoausstellung: „Ein verlorenes Land“

Foto: Goethe Institut Thailand
Foto: Goethe Institut Thailand

BANGKOK: Am Donnerstag, 29. August, 19 Uhr findet im Goethe-Institut Thailand, 18/1 Soi Goethe, Sathorn 1, die feierliche Vernissage zur Fotoausstellung „Ein verlorenes Land: Die Mlabri von Nord-Thailand“ von Sascha Richter statt.

Ein wissenschaftlicher Vortrag zum Thema von Dr. Sakkarin Na Nan erfolgt am Freitag, 30. August, 19 Uhr. Die Mlabri sind eine aus 400 Personen bestehende ethnische Minderheit aus Nord-Thailand. Sie lebten ursprünglich als nomadische Jäger und Sammler, doch durch Rodung und sich ausdehnende Agrarflächen begrenzte sich ihr Lebensraum immer weiter bis sie gezwungen waren, in Siedlungen sesshaft zu werden. Mit der Fotoausstellung veranschaulicht der sozialdokumentarische Fotograf Sascha Richter das Leben der Mlabri und beschreibt den Verlust der Nomadenkultur und den Prozess der Sesshaftwerdung.

Das Fotografie-Projekt nimmt sich die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Sakkarin Na Nan (Rajamangala University of Technology Lanna Nan) als Grundlage. Dieser erforscht seit vielen Jahren, inwiefern die Transformation der Mlabri zu einer sesshaften Gruppierung im thailändischen Kontext eine Besonderheit darstellt. Die Aus­s­tellung kann von Donnerstag, 29. August bis Dienstag, 15. Oktober besichtigt werden.

Öffnungszeiten: Montags bis freitags, von 8 bis 18 Uhrsamstags, von 8 bis 17 Uhr und sonntags von 8 bis 13 UhrDer Eintritt ist frei. 

Auskünfte telefonisch (02-108 8231/2) oder per E-Mail programm-bangkok@goethe.de.
Weitere Informationen auf der Webseite vom Goethe Institut.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.