Formel-1-Fahrer Perez über Corona-Infektion: Alle sind verwundbar

Mexikanischer Formel-1-Pilot Sergio Perez. Foto: epa/Alejandro Garcia
Mexikanischer Formel-1-Pilot Sergio Perez. Foto: epa/Alejandro Garcia

SILVERSTONE: Formel-1-Fahrer Sergio Perez hat keine Erklärung dafür, wie er sich mit dem Coronavirus infizieren konnte. «Ich habe mich an alle Vorschriften gehalten», sagte der Mexikaner in einem am Freitag auf seinem Twitter-Account veröffentlichten Video: «Ich bin wirklich traurig. Das ist einer der traurigsten Tage meiner Karriere. Es zeigt, wie verwundbar wir alle für dieses Virus sind.»

Der 30 Jahre alte Fahrer vom Team Racing Point war am Donnerstag positiv auf Corona getestet worden und befindet sich in Quarantäne. Es war der erste prominente Fall in der Formel 1. Beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone darf der WM-Sechste am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) nicht antreten und muss kurzfristig durch einen anderen Piloten ersetzt werden. «Ich wollte 100 Prozent bereit sein, ich hatte ein sehr gutes Auto», sagte Perez in dem Video.

Nach dem vergangenen Rennen in Ungarn sei er für zwei Tage mit einem Privat-Flugzeug in seine Heimat geflogen, um seine Mutter zu besuchen, die einen Unfall hatte. Anschließend ging es aus Mexiko wieder zurück nach Europa zum vierten WM-Lauf. «Ich habe es bekommen, aber ich weiß nicht, woher es kommt», sagte Perez und ergänzte: «Das sind wirklich harte Momente, aber ich denke, dass ich davon stärker zurückkommen werde.»

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