Foodpanda-Fahrer bestreitet Majestätsbeleidigung

Foto: The Nation
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BANGKOK: Ein Foodpanda-Lieferant bestritt am Dienstag die von der Polizei erhobenen Vorwürfe, ein Porträt des Königs während der Anti-Regierungs-Proteste am Sonntag verbrannt zu haben. Er will hingegen versucht haben, die Flammen zu löschen.

Die Polizei von Pathum Thani verhaftete am Montag Sitthichoke S. und klagte ihn wegen Majestätsbeleidigung, Brandstiftung und Verstoßes gegen das Notstandsdekret an. Der Verdächtige wurde auf der Polizeistation Nang Loeng verhört, wo er zugab, an dem Protest in Bangkok teilgenommen zu haben. Er bestritt aber, das königliche Porträt in Brand gesetzt zu haben, sagte der stellvertretende Chef der Stadtpolizei Piya Tawichai. Die Polizei habe jedoch Beweise, die belegten, dass der Verdächtige ein königliches Bild verbrannt habe.

Sitthichokes Freundin sagte aus, er habe versucht, die Flammen zu löschen. Sie fügte hinzu, ihr Freund habe am Sonntag auf dem Protestgelände Essen an die Demonstranten geliefert.

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