Flusspromenade bereit zur Umsetzung

Das Ufer vom Chao-Phraya-Fluss in Bangkok soll mit einer fast 14 Kilometer langen Flaniermeile herausgeputzt werden. Foto: Jahner
Das Ufer vom Chao-Phraya-Fluss in Bangkok soll mit einer fast 14 Kilometer langen Flaniermeile herausgeputzt werden. Foto: Jahner

BANGKOK: Nachdem es lange Zeit ruhig war um die geplante Chao-Phraya-Fluss-Uferpromenade, ein Prestigeprojekt der ehemaligen Militärregierung Prayut Chan-o-chas, gab die Metropolverwaltung Bangkok (BMA) nun bekannt, dass die größten Hürden überwunden seien und man nur noch auf die Bereitstellung des Budgets warten würde, um mit dem Bau zu beginnen.

Gemäß Chiradeth Karunkitkul, stellvertretender Leiter der BMA-Abteilung für öffentliche Bauvorhaben, wurden alle Vorbereitungen für das umstrittene 8,3-Milliarden-Baht-Infrastrukturprojekt bereits umgesetzt, der Baustart „sei nun Entscheidung der Regierung“. Das Projekt sah ursprünglich eine 14 Kilometer lange Promenade mit Fuß- und Radwegen entlang dem Ufer des Chao-Phraya-Flusses zwischen den Brücken Rama VII und Pin Klao vor. Wegen Einwänden des Rattanakosin Island Committee, das darauf besteht, dass das Flussufer entlang der historischen Altstadt unverändert erhalten bleibt, soll das Projekt nun in vier Teilabschnitten umgesetzt werden: von der Rama VII-Brücke bis zum Royal Irrigation Department (2,99 km), vom Royal Irrigation Department bis zum Rop-Krung-Kanal (3,26 km), von der Rama-VII-Brücke zum Bang Phlat-Kanal (3,2 km) und zwischen den Kanälen Bang Phlat-Bang und Yi Khan (2,98 km). 

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Ingo Kerp 15.12.19 12:28
Hoffentlich fällt die für viel Geld zu bauende Uferpromenade nicht dem nächsten Hochwasse zum Opfer.
Oliver Harms 15.12.19 12:16
Bereits letzte Woche konnte man lesen,
dass dem nicht so ist.(Natürlich nicht im Farang)
Es gibt diverse anhängige Verfahren vor den zuständigen Gerichten
in denen Bürger-und Umweltschutzverbände einspruch erhoben haben.