THAILAND: Die Militärregierung will die neun Camps mit 130.000 Flüchtlingen aus Myanmar innerhalb eines Jahres auflösen. Vertreter der Junta haben über die Zurückführung der Kinder, Frauen und Männer mit dem Militär des Nachbarlandes bereits grundsätzlich Einigkeit erzielt.
Menschenrechtsorganisationen und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) indessen befürchten, dass die religiösen und ethnischen Minderheiten in Myanmar nicht sicher sind. Volksgruppen der Karen und Shan, vor Jahrzehnten vor der myanmarischen Armee und bewaffneten Gruppen geflohen, müssten mit Misshandlungen und Unterdrückung rechnen. Die Flüchtlinge sollen in drei Gruppen eingeteilt werden: die nach Myanmar zurückkehren wollen, die in Thailand bleiben wollen und die auf Aufnahme in Drittstaaten (USA, Europa) hoffen. (Foto: epa)