Fischerboot beschädigt Korallen

Foto: The Thaiger
Foto: The Thaiger

PHUKET: Über 50 Quadratmeter Korallen wurden beschädigt, als vor einer Woche ein Fischerboot vor Koh Racha sank.

Das Ministerium für Meeres- und Küstenressourcen hat gestern den Fall zur Anzeige gebracht, nachdem Taucher großflächige Schäden am Riff festgestellt hatten. Das Boot war bei Koh Racha Noi, Phukets kleiner Nachbarinsel, von großen Wellen getroffen worden, kenterte und sank. Beim Aufprall auf den Boden beschädigte es auf rund 55 Quadratmetern das Riff. Weil der Schaden an den Korallen illegal ist, ermittelt nun die Polizei von Chalong gegen den Bootsführer..

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Uwe Schönberger 28.01.19 16:09
"Weil Schaden an den Korallen illegal ist"
Ach so. Deshalb zertrampeln die Touris in den Tauchgebieten bei ihren Ausflügen die Korallenbänke. Schade, das hier gegen die Anbieter nicht auch mal ermittelt wird.
Siam Fan 28.01.19 13:14
Fälschungskonten
Das ist mein wirkliches Lieblingswort und danach kommt gleich Sozialabkommen. Die Boote sind eigentlich sehr sicher ausgestattet. Das Problem ist halt, wenn Pumpe und Motor ausfallen. Das Boot hat einen Schaden auf 50qm angerichtet. Hier gab es gerade einen Bericht über Chinesen, was die für einen Schaden hinterlassen. Da war ein Bild drin, wo eine Chinesin mit einem Arm voll Korallen, Seestern, .... zu sehen war. Darauf bezog ich mich, bei dem Minibus. Ganz ehrlich gesagt, sehe ich auf dem sehr klaren Bild im Bericht, keine intakte Korallen, die hatte ich anders in Erinnerung!
Jürgen Franke 27.01.19 10:18
Siam Fan: Auch wenn Sie wieder einmal
Ihr Lieblingswort: "Vorverurteilung" unterbringen konnten, bin ich der Meinung, dass die Fischboote so ausgestattet sein sollten, das sie auch bei sich ändernden Wetterverhältnissen nicht gleich kentern. Was ein Reisebus der Chinesen in diesem Zusammenhang für eine Rolle spielt, konnte ich dem Redaktionsbericht jedoch nicht entnehmen.
Siam Fan 27.01.19 00:41
Vorverurteilung!
Fischerboote dieser Art bleiben 10-12 Tage draußen, bis das Eis zur Neige geht oder der Rumpf voll mit Fisch ist. Kommt in der Zwischenzeit ein Sturm fahren sie nicht "tagelang" zurück in den Hafen (eine solche Warnung gab es nicht in dieser Zeit!), sondern sie legen sich nur für eine Pause "hinter" eine Insel. Da dieses Boot mit Ausrüstung mehrere 100.000TB kostet, hat das sicher keiner mit Absicht gemacht. Ich bin eigentlich auch sicher, das Boot wird geborgen. 5*10m=50qm, allerdings von intakten Korallen sehe ich da nichts. Ein Reiseminibus Chinesen macht da wahrscheinlich mehr kaputt und es gibt davon bis zu einer Million. Ich habe jahrelang die verheerenden Folgen vom Dynamitfischen und bis heute vom Cyanitfischen aufgezeigt, wodurch sicher Mrd von qm vernichtet wurden, aber die Lebensrettung geht immer vor.
Jürgen Franke 26.01.19 11:27
War wieder ein Fischerboot
unterwegs, ohne den Wetterbericht abgehört zu haben