Fische gefüttert: Chinese wird festgenommen

Foto: Phuket Gazette
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PHANG-NGA: Ein 45 Jahre alter chinesischer Tourist wurde festgenommen, weil er vor der Kok Kai Fische gefüttert hatte.

Später wurde er gegen eine Kaution von 100.000 Baht auf freien Fuß gesetzt. Die Kaution stellte der Reiseleiter des Chinesen. Der Urlauber darf bis zur Gerichtsverhandlung das Land nicht verlassen. Ein Sprecher des Amtes für Meeres- und Küstenressourcen (DMCR) sagte, der Ausländer habe am 25. Mai gegen 15.30 Uhr bei der Koh Kai Bok Fische gefüttert. Das sei streng verboten. Mit der Festnahme des Chinesen hat die Behörde erstmals die Notstandsbefugnisse zum Schutz des Meereslebens durchgesetzt. Der Artikel 17 ermächtigt Mitarbeiter des DMCR zu Verhaftungen bei Umweltzerstörungen.

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Leserkommentare

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Sitting Bull 29.05.16 18:40
Das ist extrem tourismusschaedigend.....
und laecherlich, betrachtet man die Muellverkappung Phi Phis im Meer und den STANDARD bei privaten Longtailtouren EXTRA fuers Fischanfuettern gekochten Reis mitzugeben fuef Schnorchler. Ich habe das selten irgendwo anders erlebt. Das es verboten ist Fische zu fuettern war mir auch neu. Das man das nicht tun sollte nicht. Wenn man bedenkt, das es auf Samui praktisch keine Abwasserreinigung gibt und der Muell sich auf einer riesigen Halde gemuetlich entwickelt ohne das sich was ruehrt, ist sowas geradezu grotesk.
Hansruedi Bütler 27.05.16 18:57
Das Füttern von Fischen sei mit Busse verboten,
hingegen die stinkende Abwässer, Gift und Fäkalien können nicht gebüßt werden, da die Verursacher nur indirekt den Fischen schaden und Behörden sich nie die Finger schmutzig machen!
romano schwabel 27.05.16 16:16
woher soll denn ein tourist wissen, dass das füttern von fischen verboten sein soll? hatte ich bisher auch nicht gewusst
Walter Breymann 27.05.16 16:16
Endlich ein Schritt in die richtige Richtung
Da muss der Chinese hier nun warten, bis sein Verfahren wegen dieser hoch kriminellen Aktion verhandelt wird. Hoffentlich dauert das nicht ganze vier Jahre, wie bei unserem sattsam bekannten Ferrarifahrer Vorayuth Yoovidhya (Wo ist der überhaupt abgeblieben?), der einen Polizisten auf dem Gewissen hat. Das wird dann teuer für den das Meeresleben schädigenden, umweltzerstörenden Chinesen. Es wird auch höchste Zeit, den Touristen in Thailand einmal verständlich zu machen, wo hier der Hammer hängt. Das von Resorts und Ausflugsbooten weiter Plastikmüll ins Meer gekippt wird, ist ja noch vertretbar. Auch ein wenig destruktives Fischen, wie just durch das Schiff "Explorer II" fuer die thailändische Fischindustrie, kann man ja noch durchgehen lassen, aber Fische füttern geht ja nun gar nicht. Hoffen wir also auf eine langjährige Haftstrafe als Abschreckung für ein solch unsägliches Verhalten.