Fangschreckenkrebse sorgen für Fischerglück

Foto: The Nation
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BANG SAEN: Ein ungewöhnliches Schauspiel bot sich den Menschen am Dienstag (20. Februar 2024) in der Nähe des Bang Saen-Strandes in Chonburi, als ein Schwarm von Fangschreckenkrebsen an die Meeresoberfläche stieg und den örtlichen Fischern eine unerwartete, profitable Gelegenheit bescherte.

Das Ereignis verbreitete sich rasch in den sozialen Medien, nachdem Suwanan Saehueng, die Tochter eines Fischers aus der Region, ein Video auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte.

Das Video zeigt einen Fischer, der geschickt die Gunst der Stunde nutzt und die Fangschreckenkrebse an der Küste einfängt. In ihrem Beitrag ermutigte Suwanan auch andere Fischer, diese einzigartige Gelegenheit zu nutzen, um ihre Einnahmen zu steigern.

Um die Seltenheit dieser Beobachtung zu erklären, wies Suwanan darauf hin, dass Fangschreckenkrebse normalerweise in den Tiefen des Meeres verborgen leben. Die steigenden Meerestemperaturen könnten jedoch dazu geführt haben, dass sie an die Oberfläche kommen.

Eine 35-jährige Bewohnerin von Chonburi, Pornwilai Sakhonrat, berichtete, dass sie in ihrem Leben noch nie ein derartiges Phänomen erlebt habe. Fangschreckenkrebse erzielen einen Preis von 2 Baht pro Stück und sind aufgrund ihres Rogens, als Fischköder oder als köstlicher, in Teig gebratener Snack begehrt.

Ähnlich wie Pornwilai äußerte sich auch der 65-jährige Fischer Sang Chusri, der betonte, dass er ein solches Phänomen noch nie zuvor gesehen habe. Die Fangschreckenkrebse seien derart selten, dass nicht mehr als 10 auf einmal in einem Fischernetz gefangen werden könnten.

„Es ist das erste Mal, dass Fangschreckenkrebse in der Nähe des Bang Saen Beach auftauchen“, sagte er.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.

Dieter Kowalski 22.02.24 10:10
Vielleicht hatten die Fangschreckenkrebse einfach nur genug von der Algenblüte, der Vermüllung und dem Ölteppich vom letzten Jahr in Bang Saen, sodass sie sich alle zum gemeinsamen Selbstmord versammelt haben. Die würde ich jedenfalls nicht essen wollen.