Fahrverbot für Schwerlastverkehr

Foto: Thaipbsworld
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BANGKOK: Zur Reduzierung der Abgasemissionen von Kraftfahrzeugen im Großraum Bangkok hat der Ausschuss für Umweltverschmutzung beschlossen, dass Lastzüge mit zehn Rädern und einem Anhänger die Kanchanapisek-Ringstraße nur noch an wechselnden Tagen befahren dürfen.

Dieses Teilverbot gilt für zwei Monate und soll den PM2,5-Staubwert reduzieren. Laut Jatuporn Burutpat, Generalsekretär der Behörde für natürliche Ressourcen und Umwelt, machen die Abgasemissionen von Fahrzeugen 72 Prozent der Feinstaubpartikel aus. Allein in Bangkok seien rund 100.000 Diesel-Lastwagen zugelassen. Weiter weist Jatuporn darauf hin, dass das Verbrennen von Müll und anderem Material unter freiem Himmel verboten ist. Wer gegen dieses Verbot verstößt, kann zu einer Haft bis zu drei Monaten und/oder zu einem Bußgeld von 25.000 Baht verurteilt werden.

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Roman Müller 16.01.20 21:28
Laut gedacht..
ich denke dies ist auch keine Lösung des Problems, lediglich eine Umverteilung auf gerade und ungerade Nummernendungen. Jeden 2. Tag sind dann halt doppelt so viele LKWs mit entsprechenden Nummernschildern unterwegs. Bis heute dürften es wohl etwa 50% gemischte sein. Auch die Anzahl der Räder dürfte unerheblich sein. Ich sehe viele Pickups mit nur 4 Rädern die mehr qualmen wie neuere, sauber eingestellte LKWs. Stinkende, qualmende Fahrzeuge müssten ganz einfach aus dem Verkehr gezogen werden, egal wie viele Räder, egal ob gerades oder ungerades Nummernschild. Auch städtische Fahrzeuge und vor allem Busse sind teilweise in einem katastrophalen Zustand. Auch die ganzen Busse mit denen die chinesischen Turis durch die Gegend gekarrt werden. Solche Fahrzeuge sehe ich täglich, aber keine Kontrollstellen. Kurzfristig eine Verbesserung zu erreichen halte ich für Nonsens. Dann noch die ganzen Brandrodungen, die vielen Schiffe, die Industrie.... Eine Riesenaufgabe.
Heiri Kugler 16.01.20 21:27
Das Verbrennen von Müll...
Gut dass Zuckerrohrstauden nicht unter die Rubrik "Müll und andere Materialien" fallen.
Thomas B 16.01.20 14:23
Profit versa Gesundheit
Mal schauen, ob das alles auch wirklich durchgesetzt wird und werden kann.