Fähre kurbelt Seetransport an

Foto: Seahorse Ferries Co.
Foto: Seahorse Ferries Co.

SATTAHIP: Thailands längste Fährverbindung – von Sattahip in der Provinz Chonburi an der Ostküste nach Songkhla im tiefen Süden des Königreichs – hat ihre erste Testfahrt erfolgreich absolviert und soll nach Aussage des Betreibers schon bald in den regulären Linienbetrieb übergehen.

Für die 600 Kilometer lange Route zwischen dem Chuk-Samet-Pier in Sattahip und dem Sawat-Development-Pier in Songkhlas Mueang-Bezirk benötigt die „Blue Dolphin“ 21,5 Stunden. Die von der Seahorse Ferries Company betriebene Fähre kann 586 Passagiere, 30 Besatzungsmitglieder, 80 Lastwagen und 20 Autos aufnehmen.

Nach Aussage des Betreibers soll die neue Fährverbindung die Logistik zwischen dem „Eastern Economic Corridor“ (EEC) an der Ostküste und dem äußersten Süden des Landes in Grenznähe zu Malaysia optimieren und den Tourismus in beiden Regionen ankurbeln. Sobald die Fahrpreise vom Marine Department genehmigt wurden und sich die Covid-19-Situation entspannt hat, soll die „Blue Dolphin“ täglich auf der Seeroute verkehren. In naher Zukunft soll die Fähre auch den Bezirk Bang Saphan in der Provinz Prachuap Khiri Khan ansteuern. Mehr auf Facebook.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Ingo Kerp 06.06.21 14:00
Viel Erfolg ist zu wünschen, auch wenn der noch nicht ganz klar ist. Für die Fahrt nach Prachuap Khiri Khan dürfte es Buchungen geben, zumindest einige in der irgendwann wieder beginnenden Tourizeit. Nach Songkhla ist es sicher etwas schwieriger, da der Süden TH bisher nicht zu den Tourihochburgen zählte. Bedingt durch etliche terroristische Anschläge. Gewerbl. Verkehr dürfte für diese Route eher infrage kommen mit evtl. Weiterfahrt nach Malaysia.