Facebook-Seite für Klagen über Schiffstouren

Touristen können Sicherheitsverstöße auf Ausflugsbooten nun auch online melden. Foto: epa/The Thaiger
Touristen können Sicherheitsverstöße auf Ausflugsbooten nun auch online melden. Foto: epa/The Thaiger

PHUKET: Die Marinebehörde hat eine Facebook-Seite gestartet, auf der Touristen Beschwerden über Schiffstouren und insbesondere über die Sicherheit des Seeverkehrs niederschreiben können.

Der Start der Website soll es thailändischen und ausländischen Urlaubern ermöglichen, unverzüglich Klagen mit Fotos einzureichen, erklärte der stellvertretende Direktor des Marinebüros in Phuket, Wiwat Chitchertwong, Mit der Webpage werde es für Touristen und weiteren Menschen einfacher sein, die Marinebehörde über schlechte oder unzuverlässige Seedienste in Phuket zu informieren. Auf der Website kann die Sprache mit einem Klick von Thailändisch auf Englisch geändert werden. Die Marinebehörde in Bangkok wird die Klage entgegennehmen und an Phuket weiterleiten. Der Bootsführer wird gewarnt, oder ihm wird die Lizenz entzogen.

„Phuket News“ berichtet über einen aktuellen Fall. Die Beschwerde betraf einen Speedbootfahrer, der vor der Koh Mai Thon einen Schnorchler beinahe erfasst hätte. Die am 27. Dezember eingereichte Beschwerde richtete sich an "To Phuket Harbourmaster" und war elf Tage später immer noch nicht im Marinebüro Phuket eingetroffen.

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Michael Meier 10.01.19 06:32
@ Siam Fan
Fast alle Thais nutzen FB . Welches andere Social Media ( was sie nicht haben ) sollen sie sonst nutzen ? Ich mag FB auch nicht , aber keine Chance weltweit gegen den Strom zu schwimmen .
Rüdiger 10.01.19 02:50
Ich habe gar kein Facebook! Und nu?
Siam Fan 10.01.19 00:29
Facebook -Seite
Was soll das!? Kann die Regierung nichts eigenes machen, etwas neutrales!? Warum muß man Sklave bei FB werden, um mit der Regierung kommunizieren können? Ist DAS TH 4.0?!!
Jürgen Franke 09.01.19 14:39
Falls erforderlich, schaltet sich wieder
die Chinesische Regierung ein, wie in dem Schiffsunglücksfall. Erst dann reagiert offensichtlich die Regierung in Bangkok.
Roman Müller 09.01.19 14:07
Wäre nicht verkehrt
wenn sich die vielen Chinesen auch in chinesisch äussern könnten, denn bekanntlich sprechen Chinesen in der Regel kein englisch oder Thai...