Exporte sinken im März um 4,88 Prozent

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die Exporte brachen im Monat März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,88 Prozent ein, nachdem sie im Februar mit 5,91 Prozent unerwartet gestiegen waren.

Laut dem Handelsministerium hatten geringere Ausfuhren in den Bereichen Elektronik, Öl und verwandte Produkte sowie Computer und Zubehör den Rückgang verschuldet. Die Elektroniklieferungen waren wegen des chinesisch-amerikanischen Handelskriegs gesunken.

Im März gingen die Importe gegenüber dem Vorjahr um 7,63 Prozent zurück, nachdem sie im Februar um 10,03 Prozent eingebrochen waren. Der Handelsüberschuss betrug im März 2 Milliarden US-Dollar, verglichen mit einem Überschuss von 4,03 Milliarden Dollar im Februar. Das Ministerium prognostiziert für dieses Jahr ein Exportwachstum von 8 Prozent nach einem Anstieg von 6,7 Prozent im Jahr 2018.

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Thomas Thoenes 24.04.19 08:44
Nachdem der Thaibaht so stark ist
könnte der Import (kurzfristig) steigen. Aber wer soll die ganze eingeführte Ware kaufen? Die Thailändische Bevölkerung ist völlig überschuldet ohne Aussicht auf Besserung. Hier lebende Ausländer werden zunehmend durch härtere Visaregeln und höhere Ansprüche im großen Stil vertrieben und die Touristen geben durch den Wechselkurs weniger Geld aus. Also werden alle Lagerhäuser bald mit unverkäuflichen Waren überfüllt sein. Tja und der Export wird richtig unter dem teuren Thaibaht leiden. Internationaler Handel findet (leider) in US Dollar statt und bei dem Wechselkurs rechnet es sich Großeinkäufe von z.B. Reis in Kambodscha oder Vietnam zu tätigen. Es fehlt einfach der Anreiz mit und in Thailand zu handeln.
Hans Peter Maier 23.04.19 18:25
Das Ministerium prognostiziert für dieses Jahr ein Exportwachstum von 8 Prozent. Jetzt stell sich doch mir glatt die Frage, von was die eigentlich Nachts träumen, wenn die schon am Tag solchen Schwachsin von sich geben. Ist denn niemant, von denen in der Lage dabei auch an den Starken, und künstlich hoch gehaltenen Baht zu denken, ich glaube fast die glauben an ihre Märschen selber.