Explosion verletzt Menschen in chinesischem Chemiepark

Archivbild: epa/Wu Hong
Archivbild: epa/Wu Hong

PEKING (dpa) - In einem Chemiepark in Ostchina ist es zu einer Explosion gekommen. Die Feuerwehr und ein Krankenhaus in der Stadt Yancheng (Provinz Jiangsu) bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass es Verletzte gab. Von Todesopfer war zunächst keine Rede.

Die Druckwelle der Explosion am Donnerstag beschädigte Hausfassaden in der Umgebung schwer und zerstörte zahlreiche Fenster, wie auf Videoaufnahmen des Unglücks zu erkennen ist. Zu sehen ist ein großer Feuerball gefolgt von einer schwarzen Rauchsäule.

In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen, weil Arbeitsvorschriften zu lasch sind oder nicht eingehalten werden.

Bei einer der bisher größten Katastrophen dieser Art waren im August 2015 bei der gewaltigen Detonation eines Chemielagers im Hafen der nordostchinesischen Millionenmetropole Tianjin 173 Menschen getötet worden. Chinas Regierung hatte danach angekündigt, die Chemielager und Fabriken des Landes auf Sicherheitsrisiken prüfen zu wollen.

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