Experte schließt frühzeitige Neuwahlen aus

Der bekannte Jurist und ehemalige Rektor der Thammasat-Universität, Somkid Lertpaitoon, ist fest davon überzeugt, dass die neue Regierung für eine längere Zeit an der Macht bleiben wird. Foto: The Nation
Der bekannte Jurist und ehemalige Rektor der Thammasat-Universität, Somkid Lertpaitoon, ist fest davon überzeugt, dass die neue Regierung für eine längere Zeit an der Macht bleiben wird. Foto: The Nation

BANGKOK: Entgegen Befürchtungen, dass die neue Regierung an Stabilität leiden wird, prognostizierte am Dienstag ein hochrangiger Wissenschaftler, dass man dennoch mit keinen frühzeitigen Neuwahlen rechnen müsse.

Somkid Lertpaitoon, Jurist und ehemaliger Leiter der Thammasat-Universität (TU), erklärt in „The Nation“, dass nicht anzunehmen sei, dass die neue Regierung wegen ihrer Instabilität bereits nach wenigen Monaten wieder auseinanderbrechen werde, wie Kritiker befürchten. Auch wenn sie wegen der hohen Zahl an Koalitionspartnern und einer nur knappen Mehrheit im Repräsentantenhaus auf wackeligen Füßen steht, kann man dennoch davon ausgehen, dass alle Beteiligten sich bemühen werden, ihre Regierungstätigkeit aufrecht zu erhalten, schätzt Somkid.

Gemäß dem Experten lassen sich Regierungen mit knapper Mehrheit dadurch charakterisieren, dass sie probieren, Hindernisse nur mit äußerster Vorsicht zu überwinden, weshalb eher damit zu rechnen sei, dass sie für eine längere Zeit an der Macht bleiben wird. „Sie werden ihr Bestes geben, um zu überleben“, ist Somkid überzeugt und fügt hinzu, dass man definitiv nicht damit rechnen muss, dass es bereits in drei bis fünf Monaten zu Neuwahlen kommt.

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