Ex-Fußballboss Worawi Makudi freigesprochen

Foto: epa/Natthapong Jeerangsawad
Foto: epa/Natthapong Jeerangsawad

BANGKOK: Das Schiedsgericht des Sports (CAS) hat am Montag für den ehemaligen Fußballboss Worawi Makudi sein dreieinhalbjähriges Verbot, sich im Fußballsport zu betätigen, aufgehoben.

Worawi wurde im Oktober 2016 für fünf Jahre von allen Aktivitäten im Zusammenhang mit Fußball gesperrt, nachdem er wegen Fälschung vor einem thailändischen Gericht verurteilt worden war und nicht an einer FIFA-Untersuchung mitgewirkt hatte. Sein Verbot wurde im vergangenen Jahr um 18 Monate gekürzt, nachdem er den Fall vor das Berufungskomitee des Weltfußballverbandes FIFA gebracht hatte. Er wurde am Montag vom CAS wegen eines Verstoßes gegen die Ethik im Zusammenhang mit Fälschung freigesprochen. Das CAS-Gremium erließ stattdessen einen Verweis und halbierte seine erste Geldstrafe in Höhe von 10.000 Franken auf 5.000 (etwa 157.000 Baht).

Worawi war bis Mai 2015 18 Jahre lang Mitglied der FIFA-Exekutivkommission. In dieser Funktion war er 2010 an den Abstimmungen für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 beteiligt. Nach seiner Verurteilung gewann Somyot Poompunmuang, der ehemalige Polizeichef, die Wahl zum Vorsitzenden des Fußballverbandes (FAT). Im Jahr 2015 wurde Worawi vom Strafgerichtshof für schuldig befunden, während eines Wahlkampfs zur Wiederwahl als FAT-Vorsitzender Dokumente gefälscht zu haben. Das Berufungsgericht hob das Urteil 2017 auf.

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Hardy Kromarek Thanathorn 12.02.19 13:14
Wer kämpft gewinnt!!!!!!!
Er hat gewonnen! Gratulation!