EV-Fahrzeugindustrie wächst rasant

Der thailändische Markt für Elektrofahrzeuge (EV) ist der am weitesten fortgeschrittene in den ASEAN-Ländern. Foto: epa/Ian Langsdon
Der thailändische Markt für Elektrofahrzeuge (EV) ist der am weitesten fortgeschrittene in den ASEAN-Ländern. Foto: epa/Ian Langsdon

BANGKOK: Laut der Electric Vehicle Association of Thailand (EVAT) ist der thailändische Markt für Elektrofahrzeuge (EV) der am weitesten fortgeschrittene in den ASEAN-Ländern und wird in den Jahren 2025 bis 2030 rasch wachsen.

Der EVAT-Vorsitzende Yossapong Laoonual informierte, dass mehrere der Anforderungen des Verbandes an die EV-Industrie von der Regierung übernommen wurden. Die Investitionen und die Produktion von EV würden jedoch aufgrund der hohen Betriebskosten nur langsam zulegen. Yossapong sagt voraus, dass ab 2025 die EV-Technologie billiger und für normale Menschen leichter zugänglich würde. Bis 2030 würden 30 Prozent aller in Thailand produzierten Fahrzeuge EV sein. Die EV-Industrie sei in Thailand weiter fortgeschritten als in Malaysia, Indonesien oder Vietnam. Außerdem seien ausländische Autofirmen daran interessiert, in die EV-Produktion in Thailand zu investieren.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Siam Fan 12.08.20 06:22
Kann hier nur mitlesen und versuchen zu verstehen
Wichtiger waere, jemand aus TH, der Interesse an TH hat (!!!) wuerde hier mitlesen!
Mit Hilfe einiger(!) Expats koennte sich TH von Vielem unabhaengig machen und das Land koennte in den Tropen/Subtropen einen nie dagewesenen Boom erleben.
Das Kapital in TH hat auch nur Interesse am Mitverdienen und verdient an abgenagten Knochen genug! :-(
Dem schliesst sich dann gleich das Beamtentum an!
Sicher ist, wenn TH sich 10 Berater suchen wuerde, waeren 2-3 UBoote dabei.
Das mit den E-Fahrzeugen erinnert mich an die Video-Rekorder, nur die Autos sind etwas teurer.
Heute haben wir was anderes, was damals schon im Experimentierstadium war.
Hansruedi Bütler 08.08.20 14:54
Ole Bayern
Ja, auch da bin ich Ihrer Meinung.
Darum schrieb ich auch, dass die Energie in einem Kreislaufsystem generiert werden sollte.
Ich versuche mit Worten, ohne Formeln {555}, mal ein solches System zu erklären.
Sonne ist in vielen Ländern zur Genüge vorhanden. Also, warum nicht Sonnenenergie in einen flüssigen, leicht zu transportierbaren, CO2-freien Energieträger, umwandeln?
In der Natur kann man beobachten, wie im Morgentau auf den Blättern mit Sonnenlicht, verdünntes Wasserstoffperoxid, durch katalytische Vorgänge entsteht.
In der Technik kann dies optimal in Quarzreaktoren umgesetzt werden. Auf dem verwendeten Träger bildet sich ein konzentriertes Metall-Peroxid, welches mit Wasser, in jeden beliebigen Prozentsatz Wasserstoffperoxid umgesetzt werden kann. Oxidationsmittel ist Luftsauerstoff. Die benötigte Energie liefert die Sonne.
Durch Regeneration des Systems, kann der Prozess im Kreis gefahren werden. Verbrauch: Wasser und Luftsauerstoff!
Wasserstoffperoxid kann mit Permanent-Katalyten wiederum in Wasserdampf und Sauerstoff gespalten werden.
Das entstandene Gasgemisch wird mit einer Turbine, in andere Energieformen umgewandelt (elektrisch, mechanisch oder auch thermisch!
Im Endeffekt wird nur die Sonnenenergie "verbraucht"! Wasser und Sauerstoff bleiben im Kreislauf!
Kann man noch sauberer Energie erzeugen?
Logisch, dass sich so etwas NIE über das, mit Erfolg abgeschlossenen Experimentierstadium hinaus entwickeln durfte!!! MfG HRB
Ole Bayern 08.08.20 10:30
Herr Bütler.....
... Ihrem Beitrag gibt es nichts hinzuzufügen nur .... egal ob Li - Batterien , Feststoff - Batterien oder H2 ... die Energie muß auch erzeugt werden und vorrätig sein . Und hiervon ist für den Betrieb aller PKW Thailand Lichtjahre entfernt . Nicht einmal die hochentwickelten Industrieländer könnten derzeit auch nur ansatzweise die benötigte Energie für den Individualverkehr aufbringen. Ich bin mit meinem begrenzten Wissen sowieso der Meinung , daß mit der derzeit möglichen und absehbaren Technologie auf Verbrennungsmotoren noch Jahrzehnte nicht verzichtet werden kann . Eine intelligente Mischung aus fossilen und regenerativen Energieträgern für den Verkehr ist weiterhin angesagt , denke ich . VG Ole
walter hirsch 06.08.20 18:05
Herr Buetler
Gut herueber gebracht !
Hansruedi Bütler 06.08.20 16:07
@ทอม
Na Tom, da liest du nicht so falsch.
Was du ansprichst, bezieht sich aber vorwiegend auf die Li-Ionenbatterien.
Das trifft natürlich nicht zu, wenn Li durch Na oder K ersetzt wird.
Entsprechende Versuchsbatterien sind in Entwicklung.
Aber wir alle wissen, dass zuerst eine "neu" eingeführte und verbreitete Technologie, zuerst genügend "abgesamt" werden muss.
Mit herkömmlichen Li-Ionenbatterien würden wir tatsächlich unsere Erde im nu zu Grunde richten.
H2 ist auch nur eine Zwischenlösung und nicht auf Zeit bedacht, denn sollte der bedarf an H2 durch regenerierbare Energie gedeckt werden, würden wir schnell sehr alt aussehen.
Der Einsatz von unbegrenzter Energie, und der ist notwendig, wenn wir unsere Mobilität "elektrisch" bestreiten wollen, macht nur Sinn, wenn es ein Kreislaufsystem darstellt.
Solche Systeme wurden bereits erfunden, finden aber keinen Anklang, da es aus der Abhängigkeit der Energieproduzenten führen würde!
Solche Systeme kennen keine hohen Preise und keine Abhängigkeit oder sonstiges Preisdiktat, die den Konsumenten in der Abhängigkeit gefangen halten.
Daraus ist jedem ersichtlich, wie "innig" man nach solchen Systemen (nicht) sucht!
Die Belange der Natur, spielen in der Wirtschaftlichkeit NUR eine "ungeliebte" Funktion.
Der resultierende Langzeitschaden wird nie durch die Erzeuger, sondern IMMER durch den Verbraucher bezahlt!
Sei es über erhöhte Preise, zusätzliche Steuern oder später erfolgte, happige Nachforderungen!