Es wird weiter gequalmt am Strand

Die Kontrolleure der Stadtverwaltung nahmen die Liegestuhlvermieter unter die Lupe. Foto: PR Pattaya
Die Kontrolleure der Stadtverwaltung nahmen die Liegestuhlvermieter unter die Lupe. Foto: PR Pattaya

PATTAYA: Da ein jüngster behördlicher Kontrollgang zum Ergebnis hatte, dass sich die Liegestuhlvermieter der Touristenmetropole nicht an die Auflagen halten und ihre Gäste trotz Verbot weiter am Strand rauchen lassen, berief Pattayas stellvertretender Bürgermeister Vichien Pongpanit eine Sondersitzung ein, um sie zu verwarnen.

So stießen die städtischen Kontrolleure auf mit Sand befüllte Eimer mit Zigarettenstummeln, die am Ende des Tages neben dem zusammengelegten Strandmobiliar abgestellt wurden. Anstatt auf die ausgewiesenen Raucherbereiche hinzuweisen, lassen die Liegestuhlvermieter ihre Gäste nach wie vor weiter am Strand qualmen, so das Fazit der Inspektion. Auch wurden Speisereste und anderer achtlos entsorgter Unrat entdeckt, der Ungeziefer und Ratten anzieht. Die beschuldigten Gewerbetreibenden wurden verwarnt. Doch beim nächsten Fehltritt erwarte sie eine empfindliche Geldbuße und/ oder die Entziehung ihrer Lizenz.

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Leserkommentare

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Mike Dong 15.10.18 15:39
Rauchen stinkt trotz Aschenbechern. Obwohl ich mich nie an diese versifften Strände legen/setzen/stellen würde, finde ich das Verbot für jeden leicht verständlich. Im Flugzeug konnte man früher auch rauchen. Kann man sich heute auch fast nicht mehr vorstellen.
Jürgen Franke 15.10.18 15:38
Herr Weber, auch Verbote müssen
Sinn machen. Alles andere wäre Quatsch. Wenn Ascher vorhanden sind und niemand gestört wird, machen Rauchverbote keinen Sinn. Als Nichtraucher halte ich übrigens diese Debatte um das Nichtrauchen am Strand in einem Land, das auf Touristen angewiesen ist, für ausgesprochen albern und überflüssig.
Marc Weber 15.10.18 12:30
Verbote umgehen
Ich finde es lachhaft wie einige hier Verbote umgehen möchten. Da fragt jemand, ob es denn auch verboten wäre am Strand zu rauchen wenn Aschenbecher zur Verfügung stehen würden. Ein Verbot ist ein Verbot. Wenn es verboten ist am Strand zu rauchen brauchen erst gar keine Aschenbecher aufgestellt zu werden, denn diese würden ja nicht benutzt werden. Manche Zeitgenossen scheinen nicht zu verstehen was Verbote sind.
Jan-Frederic Czatorisky 15.10.18 12:29
Wie so vieles sonderbar ...
Das Raucherproblem hat es frueher nicht gegeben. Doert wo Betreiber waren gab es Aschenbecher und alles war sauber. Natuerlich gab es diese an den frei zugaenglichen Strandabschnitten nicht. Dort gab es aber ganz allgemein ein Muellproblem. Die von der Stadtverwaltung angesetzten Strafen von THB 100.000 und der Strand-Schliesstag sind einfach ein Witz, genau so wie der neue Erlass, dass man nicht mehr hinten am Bahttaxi stehen, oder Passagiere auf der Ladeflaeche von Pick Ups transportieren darf. Einfach alles ein Witz. Dass aber die Steinplatten auf der Sai 2 in Jomtien in einem kathastrophalen Zustand sind und teilweise sinnlose betoneisenbewaehrte Betongebilde den Weg unsicher machen stoert niemand. Genau so wie der wild abgelagerte Schutt und Dreck.
Gigi Geiger 15.10.18 09:52
Raucherzonen
Da wurde eindeutig über das Ziel hinaus geschossen. Es wäre sinnvoller, die Liegestuhlvermieter anzuweisen, genügend Aschenbecher zur Verfügung zu stellen und die Zigarettenstummen korrekt zu entsorgen. Jeder Ligestuhlvermieter sollte angewiesen werden, abends und morgens seinen Strandabschnitt von Unrat zu säubern. Diese Massnahme könnte auch kontrolliert und geahndet werden. In's gleiche Kapitel gehört, dass an einem Tag pro Woche keine Liegestühle und Sonnenschirme geduldet werden. Von Hautkrebs spricht da Niemand! Wenn ich als Tourist nach Thailand reise, möchte ich meinen Urlaub uneingeschränkt geniessen und mir nicht vorschreiben lassen, an welchen Wochentagen ich mich in den Sand, ohne Sonnenschirm, an den verdreckten Strand setzen muss! Das löst bei den Touristen und Residenten Kopfschütteln und Unverständnis aus!